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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

Geschichte  Joseph's  in  Aegypten.

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829.  Der  Reim  genaden:  vviben  ist  zwar  möglich,  jedoch  nicht  gut,  leicht
Hesse  er  sich  verbessern:  du  sfst  chomen  ze  sfnem  libe  mitkinden
ioh  wit  wiben,  oder  ze  sinen  genaden  mit  kinden  iob  mit  mögen.
831.  gewante:  bestanten.  W.  verbessert  diesen  Reim  und  setzt  gewante  :
si  bestanten  da  ze  laute.
832.  —  833.  Swenne  er  euh  fordere  unde  euh  frage,  wie  die  Ilds.  hat,
ist  ebenfalls  gut,  fordere  steh  t  hier  nur  in  der  sehr  seltenen  Bedeutung
von  vorladen;  das  Folgende  wird  aber  zu  lesen  sein  so  sprechet  daz
ir  werehes  ne  plileget  anderes  oder  daz  ir  andres  werches  ne
pbleget  man  iur  Charters,  ir  sit  von  kintheit  gewenet  mit  deme
vilie  gen.  Die  Trennung  des  Subst.  vom  Adj.  ist  nicht  selten,  z.  B.
heisst  es  in  Wernh.  Mar.Fdgb.  2,  132,  20  grözen  habeter  glonben.
gewenet  =  gewent,  das  über  die  Reimbuchstaben  hinausgehende  t
ist  in  dieser  älteren  Periode  durchaus  nicht  selten.  Respondetis:  viri
pastöres  sumus  servi  tui,  ab  infantia  nostra  usque  in  praasens  et
nos  et  patres  nostri  Genes.  46,  34.
836.  Der  Vers  würde  besser  lauten:  si  under  eu  der  türist.  Über  list  vgl.
Reinh.  Rechstein  in  Pfeiffer's  Germania  8,  343.
838.  genaden:  püwen;  dieser  Reim  lässt  sich  nach  W.  verbessern  gnaden ­
  :  räwen,  allein  dieses  letztere  Wort  für  püwen  beeinträchtigt
den  guten  Sinn;  eine  einfache  Umstellung  würde  besser  sein:  daz  ir
in  diseme  gouwe  mit  genaden  muget  püwen.
840.  Dann  entfernen  sie  euch  weit  von  ihnen,  so  dass  ihr  euch  hier
ernähren,  erhalten  könnt,  ehe  sie  es  hintertreiben.
841.  Diese  zweiVerse  würden  viel  besser  nach  838  stehen.
847.  W.  gouwe  gese,  vgl.  818.
832.  chöme:  shire,  dieser  Reim  scheint  W.  nicht  genügt  zu  haben,  wesshalb
  der  Bearbeiter  chöme:  sliume  setzt.
834.  alticche,  vgl.  darüber  Genes,  u.  Exod.  D.  zu  102,  29.
836.  stünden:  schöne;  diesen  Reim  ändert  W.  in:  Iewedir  halp  sehse,
stuonten  die  herren  so  luste.
838.  der  (=  da  er)  wolte;  fast  gleich  mit  V.  857.  838.  heisst  es
Genes.  D.  26,  8  si  waren  alle  wol  getan  (die  Söhne  Jakob'sj  also
ime  si  got  bete  erchorn  ,  er  wart  sin  (7.  sint)  von  in  geborn.
860.  Der  Reim  Hesse  sich  durch  Umstellung  der  Worte  verbessern:  waz
si  wirchen  chunden  oder  wi  si  ime  dinen  wolten.
861.  watliche,  stf.  Schönheit;  ein  bisher  mhd.  nicht  bekanntes  Compositum
mit  lieh  ist  wieliche,  din  wicliche  diu  ist  als  ein  geselbe  wol
8il/.l).  dor  phi  1.—hist.  CI.  XLVIII.  ßd.  II.  Hfl.  2S
            
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