J. D i e in e r
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632. in des jungistes sacche, vgl. zu 237.
634. W. hat sculdenohne sin, vermeidet also den rührenden Reim.
636. daz uz ehom Benyamin, vgl. 4SI ; üz chom so viel als aus der
Heimat kam. Ich bin durch in uz körnen Erec 6971. diu maere
war umbe si üz wären komen Gregorius 3321. waere icli mit ime
üz niht komen, min lehen hsete er mir benomen Otte mit d. Barte
709. dar umbe ich üz komen bin Flore S. 3282. 3723.
637. wane wäre wir alle irslagen, o wären wir lieber alle erschlagen,
und hätte dich dein Vater; vgl. über dieses wane tu Iwein 1660.
und Gramm. 4, 79.
639. sinen bruoder, W. s. vater. Die letztere Lesart scheint vorzüglicher;
der Knabe glaubte seinen Vater nicht mehr zu sehen, d. h. nicht mehr
nach Hause zu kommen, allein auch für brüder lässt sich geltend
machen, dass Benj. seinen Bruder, zu dem er zurückgeführt werden
soll, vor Schmerz nicht mehr zu sehen, d. li. eher zu sterben glaubte.
647. verstelen; ähnlich heist es daz dir niemen niht versteln kan Stricker's
kl. Ged. Hahn V, 67.
648. des phligen ich mich; ebenso Diemer 41, 19«. 81, 23 .Vgl. hierzu
noch das mhd. Wtb. 11,1,306,6 und im Glossar zu Genes, u. Exod.
D. phligen. Müllenhoff hält in den Denkmälern deutscher Poesie
und Prosa vom 8—12. Jh. S. 391 diese Betheuerung für specifisch
österreichisch; hierbei ist jedoch auch verpflegen zu beachten, das in
gleicher Bedeutung wie pflegen gebraucht wird, wovon Sommer zu
Flore 4113 viele Beispiele gesammelt hat: zwei dinc, der wil ich
in verpflegen dass. u. 4783. entriuwen ich dir des verpflige 5938.
649. sprach do : muote; ebso. in W. Hier fehlt der Reim. Man könnte
mit K. lesen do sprach Judas der guote.
651. wir pirn durh scante chomen; offenbar nur ein Schreibfehler für
sunde, wie W. u. Vers 693. zeigen. — wir pirn 652 u. 693 nu pir
wir ist häufig in österreichischen Denkmälern.
652. 653. Hier könnte man lesen nu pir wir alle dine scalche, oder
chnehte; dane muge wir zu gesprechen, sam sculdic piren wir,
sam der den chopf stal dir.
660. waz tver (= tür) nam in des. Nicht selten steht ue = ü wie
tuerlich Alx. D. 185, 27. tuerliche chnehte Diem. 64, 27. Was
machte er sich daraus. Vgl. über diese Redensart das mhd. Wtb.
3, 40, 33. wan ich des unrehtes nan (lies nam) vil untür Fdgb.
2, 133, 18. tver nach der Hds. = twer, quer, schief liegend,