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J. Dicmer
419. da buten si sich irae ze fuozen.vgl. 41. 425. 5S5. si bietent sich
zuo iuwern vuezen Iweiti 2170. si buten sich ze fuezen Gunthere
Nibel. Zarncke 71,6. aber auch mit anderen Präpositionen: sich böt
der lewe an sinen yuoz Iweiti 3869. er böt sich dräte üf ir vuoz
ebda. 2283. Selten ist si gingen Josebe ze vuozen 644 oder gnadet
im üf sinen vuoz Iw ein 4780 und Anmerk, zu 2283. des nigen si
im üf den vuoz Mai 123, 24. Vgl. mhd. Wtb. 3, 443 a.
421. er fragete si. Unbelegt ist folgende Redensart: di (zwelfpoten) in
(Jesum) von munde ze munde vrägeten, d. i. unmittelbar ihn selbst.
Predigten des 13.Jlis. herausg. v.Diemer in Pfeiffer’s Germ. 3, 364.
422. Der Reim Channaan: mannes ist wohl ein Versehen des Schreibers.
W. hat man. dö genöz er sines man Flore 3314. Über wäre
statt wären vgl. zu 28.
423. er nam es goume; vgl. zu 25.
423. vgl. V. 41. Zu vuoz gehört das Composit. barvuoz, unbelegt aber ist
barbein. wir lesen von im (S. Johan.) daz er parpein und parvuoz
gienge Griesh. Pred. in Pfeiffer’s Germ. 1, 445 b .
426. Ionen: getäten, ebenso W. Die Reime sind kaum noch zulässlich,
indem zu den reimenden langen Vocalen doch in der Regel wenn
nicht gleiche, so doch gleichartige Consonanten kommen. Vielleicht hat
der Schreiber ein Wort übersehen: do mähte er in Ionen drdte.
430. Des buten ir unsculde al näh siner liulde; W. des buten si ir unsc.
beides ist richtig, jedoch die Lesart in V. älter. Sie betheuerten bei
seiner Huld ihre Unschuld. Vgl. Iwein 731 und Anm. dä für so
biute ich min unscliulde Bartsch. LD. LXXV, 34. Interessant ist
folgendes Reispiel aus der Martina 33, 63 do tet er, als er wer
einUnger, und böt dä für sin lougen; so böt er ie sin lougen dem
wunneclichen wibe Troj. Kr. 17310.
435. daz er in virnäme; in ist Dativ Pluralis, vgl. zu 22.
430. Er swigte in, Dat. PI. er schwieg ihnen. IV. beseitigt den rührenden
Reim.
438—440. Diese Verse haben offenbar durch die Überlieferung gelitten,
was sich hier durch die Beziehung der V. 491.492. auf 438 genau
nachwetsen lässt. Es fehlen nämlich zwei Verse in der Mitte, so dass
es heissen muss: Unser sint zweleve, geborne von einem adele,
unde sin sune eines man üz dem lande chänaän, waz ob düz etewenne
iewd hörtest nennen, der sint einleve hi in deine liove. Es
ist dicss ein Beleg, wie oft für die Nachlässigkeit eines Schreibers,