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J. D i e m e r
368. W. ein riche wip, auf gleiche Weise ivie in V. fehlt die Flexion
auch 396 ein gröz val. so grdz ere 1033. von ein vater geborne
(sune) 438. vur ander lute 1246. sin (= sinen) brüder ne wizze
wir 665.
380. rrnize: obezes reimt nicht; K. hat vazze, was sehr gut passt, der
Reim ist auch nicht ungewöhnlich, indem V. 1 7 hazze : grnozen und
927 irgazte: gruoze reimen; auch könnte man unmäze setzen nach
Diemer 26, 21 sines vihes was unmäzen: lazen.
383. gehurte, Praet. vom swv. gchorden, sammeln zu einem grossen
Vorratli, hört, der Schatz.
386. clione, swf. Ehegattin, vgl. zu 802, seltener ist ekone; daz ich dir
zeige dine elsonen Kaiserch. D. 118, 32.
387. den hiz er Manasse und 390 Effraym. Manasse (der ägezzele)
unde Effraim (diu wuoclierhaftige des houbetes) Windb. Ps. 107,
9. Graff S. 317.
392. Der zweite zu lange Vers lässt sich auf folgende Weise abkürzen:
daz si ime got gab in eilende.
388. Dieser Vers ist übermässig lang und ohne Reim. Durch eine kleine
Umstellung der Wörter könnte wenigstens der letztere hergestellt
werden, den rührenden Reim vermeidet wohl W., nicht aber V. er
chot, nu ime got kint gegeben hete, er in aller (siner) arbeit
irgezzet liete, wo nach dem ersten liete, daz hinein zu denken ist,
oder man könnte nach ergetzet, sint hinzufügen. Ohlivisci me feeit
Deus omnium labörum meorum et domus patris mei Genes. 41, 51.
391. er was vile fro. In diesem Verse fehlt der dem frö entsprechende
Reim, man kann ihn entweder auf die in dem Text angegebene Weise
oder nach der Lesart in W. hersteilen: daz er sach so vili siner
wuochere (1. wuocherö).
394. dö hesaz diu erde; do muoste ir wunneclicher lip vil schadehaft
gesitzen Troj. Kr. 11313. ausruhen; so mögen wir den Kriechen
wol gesitzen ebda. 18425, widerstehen; vgl. Genes. D. zu 33, 21.
88, 10 und im Wtb. besitzen.
400. daz chorn lutzel machen z’ezzen, klein machen zu Speisen. W. zuo
escliin, K. ze den eschen, vgl. darüber Genes. D. zu 88, 16. esche
in der Bedeutung von asche ist nur in späterer Zeit und in alemanischen
Denkmälern nachweisbar, z. R. in der Martina, in Grieshaber’s
Predigten, im Troj. Kr. 38621. 38635. 38709. 48672. aber
auch asche 41630. Das Getreide wurde nämlich bei den Alten