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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

Geschichte  Joseph’s  in  Ägypten.

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klagen,  gebildet  wurde,  vor  jämer  acliet  mir  min  herz  Ilätzl.  1,  7,
34.  Es  heisst  da:  ob  er  sich  danne  unz  in  den  tot  zerret,  des  im
gienge  not,  mit  joggen  {Hs.  ioggen,  lies  ochen)  und  mit  weinen
bret  durch  got  den  reinen,  er  get  von  iu  an  allen  rat.
233  —  34.  Die  zwei  ersten  Verse  sind  offenbar  zu  lang,  man  könnte  sie
lesen  er  heizet  dich  nahen  unde  an  den  galgen  haben,  da  beginnent
  dich  zezeisen  di  vögele  unde  dar  abe  äsen.
234.  zezaneken,  swv.  mit  den  Zähnen  zerreissen,  zerhacken;  vgl.  W.
48,  22.  ein  sehr  seltenes  Wort,  virleibent:  zezanekent  reimt  nicht
wohl,  W.  setzt  dafür  vrezzent,  K.  zerteilent.
237.  des  sines  schenchen;  vgl.  632.
239.  Ere  hiez  in  der  Hs.  —  er  hiez;  ere  kann  hier  nur  ein  Schreibfehler ­
  sein,  da  ere  =  er  niemals  vorkommt;  do  muose  erwole  gedingen
  Diem.  32,  18.  Uber  gedingen  vgl.  zu  230.
260.  Diese  Verse  sind  zu  lang;  eine  genügendere  Besserung,  als  die  in
den  Text  gesetzte  fand  ich  bisher  nicht.  K.  setzt:  er  sprach,  nu
habe  mine  hulde,  nim  din  ambet,  vergeben  si  dir  din  schulde’.
263.  also  ime  was  gesheiden.  Fedor  Beeil  will  in  Pfeiffer’s  Germania
8,  467  in  K.  2,  26  für  do  schiede  er  da  sundir  daz  lieht  von
der  vinster,  lesen  dö  schiddte  er  sundir  und  das  swv.  schiden
wieder  hcrstellen.  Ich  glaube  es  ist  hierzu  keine  Notli  vorhanden,  so
lange  die  urkundliche  Ueberlieferung  einen  guten  Sinn  gibt  und
sprachlich  richtig  ist;  denn  dö  schiede  er  —  dö  schiet  er;  das
unorganische  e  nach  schiet  ist  in  diesem  und  vielen  anderen  Denkmälern ­
  nicht  selten;  vgl.  Pf.  Germ.  4,  498,  4.  und  dann  kommt
das  schwache  V.  seiden  in  diesem  Denkmale  niemals,  in  dieser  Zeit
aber  mir  noch  im  Spec.  eccl.  121  vor;  auch  heisst  es  in  der  fast
gleichen  Stelle  im  Wiener  h.  Liede  4,  20  dö  got  wazzer  unde  erde
scied.  Das  schwache  V.  sceidcn  findet  sich  öfter,  wie  in  du  bist  von
gote  gescheidet  (leidet)  Margaret  231,  hsg.  von  Bartsch  in  Pf.
Genn.4,447.dazichnimmermere  werde  von  dir  gescheidet  uf  der
erde  Philipp’s  Marienl.,  hsg.  von  Biickert  1433.  äsen;  gesheiden
reimt  schlecht,  K.  verbessert  als  wir  dä  vor  läsen  (sagten),  was
zwar  richtig  reimt,  aber  weniger  bezeichnend  ist.  Man  könnte  allenfalls ­
  setzen  als  ime  was  geheizen.
264.  daz  ambahte,  vgl  261.  Ein  noch  nicht  angemerktes  Compositum  dieses ­
  Wortes  ist  furstambeth  in  den  Trierer-Psalmen  bei  Gr  aff  633,
            
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