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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

Geschichte  Joseph’s  in  Aegypten.

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rasten  began,  vile  sciere  er  intswebete  Genes.  Fdgb.  31,  3.  40,
40.  Bei  Otfrül  I,  11,  42  si  inan  (Jesum)  in  ira  barm  sazta,
scöno  nan  insuebita  inti  bi  ira  nan  gilegita,  transitiv  gebraucht,
einschläfern,  in  welcher  Bedeutung  es  auch  mhd.  erscheint:  der  h.
ätem  entswebete  ir  den  Iichnämen  von  den  vuozen  unze  an  den
-wirbel  Ava  beiDiem.  230,28.  do  entswebete  er  an  den  betten  vil
manegen  sorgenden  man.  Dosientsläfenwären  .  .Nibel.  Z.  1773,  4.
du  entswebist  unde  weccliist  Litan.  Fdgb.  218,  29.
224.  dö  sah  ich  dri  winrebe,  die  beiden  Verse  sind  offenbar  verderbt,  es
fehlt  im  Beim  und  Metrum.  Die  entsprechende  Stelle  Genes.  40,  9
lautet:Videbam  coram  me  vitem,  in  qua  erant  tres  propagines,  crescere
  paulatim  in  gemmas  et  post  llores  uvas  maturescere.  pergen
=  berigen  (vergl'.  227.)  und  zitegen  deuten  an,  dass  wahrscheinlich ­
  beide  auf  einander  reimten,  denn  ohne  allen  Grund  wurde  jene
ungewöhnlichere  Form  für  beren  nicht  gewählt.  Es  muss  offenbar  heissen: ­
  dö  sah  ich  driwinreben  üz  einem  stocke  mir  in  neben  prozzen
unde  pluon  (nach  W.)  ze  berigen  iöh  wahsen  ze  trüben  zitegen.
Das  Auge  des  Schreibers  hat  sich  von  winreben  auf  in  neben  verirrt,
vgl.  zu  438.  Uber  prozzen  =  brozzen  vgl.  das  mhd.  Wtb.  1,201.
Iliehergehört  auch  erpriezen  stv.  So  gar  nach  wünsch  ist  ir  gelenk
in  rehtem  füg  erbrossenElblin  v.  Eselberg,  hrsg.  von  Adalb.  v.  Keller,
Tiib.  1836,  V.  ISO.  schiere  wart  der  smac  so  gröz,  daz  mir
min  chraft  zwispild  erpz  =  erpröz  Erst.  126,  1.
228.  gewuoch,  Praet.  von  gewahen,  vgl.  284.  G73  und  mhd.  Wtb.  3,
438.  Es  lautet  regelmässig  gewuoc  und  auch  der  Reim  auf  truoc
fordert  diese  Form,  vgl.  Hahn’s  mhd.  Gramm.  1,33.  Abweichend  wie
hier  kommt  auch  gewuoch,  ja  sogar  gewach  vor:  swes  diu  frouwe
ie  gewcli  —  gewuch  oder  gewuoch  Maria,  Fdgb.  196,  10.  als
ez  der  kuning  ieme  gewaeh:  tach  Krolew.  3466.
229.  näh  rchteme  geverte,  auf  höfliche  Weise.
230.  troumes:  gedingest  ist  kaum  zulässlich,  vielleicht  zu  lesen  troumes:
  goumes  oder  du  hisoumes.  so  wol  mich  des  troumes!  W.
so  wol  dich,  was  wohl  das  Richtige  ist.  Die  Bedeutungen  von  gedingen
  in  über  dri  tage  du  gedingest,  welche  im  mhd.  und  in  Wackernagel’s
  Wtb.  angegeben  sind,  nämlich  mit  Zuversicht  erwarten,  hoffen, ­
  oder  sich  vor  Gericht  vertheidigen,  rechtfertigen’,  passen  nicht
recht  für  diese  Stelle,  ebensowenig  für  jene  V.  239  und  463,  denn
nirgend  ist  von  einer  Rechtfertigung  des  Mundschenks  vor  dem  Könige
23  *
            
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