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.1. D i e m e i*
von W. Wacker nag el in Haupt's Zeitlich. 7, 140 für seine Behauptung
gellend gemachte trünne, agmen, grex, spricht meiner Meinung nach
gerade dagegen, denn trunne stammt offenbar von trennen und heisst
das Vereinigte, Gesammelte, nicht aber das Zerstreute. Daher der
Abtrünnige nirgends als der trunne, sondern immer als entranne oder
als abetrunnec erscheint. Die Bedeutung des Subst. drunnege als
Zwiespalt in der Elisabeth wird beiGraff selbst bezweifelt und meiner
Ansicht nach, nicht mit Unrecht. Gehen wir auf unser trän zurück, so
glaube ich, dass entweder mit W. auch entran zu lesen ist, oder dass,
weil Sinn und Vers gleich mangelhaft sind, hier ein Wort fehlt.
Putiphar’s Frau eilte auf Joseph zu, V. 157, ergriff ihn, apprehensa
lacinia vestimenti ejus dixit: dormi meeum Mos. 1, 19, 12, er
aber machte sich von ihren Händen oder Armen los, sie erfasste ihn
dann bei dem Mantel, den er ihr zurückliess. Es dürfte daher
ursprünglich geheissen haben: Also er ir armen entran, woraus der
Abschreiber er ir trän machte, indem er armen übersah. Wir hätten,
wenn diese Vermuthing nicht zu gewagt erscheint, hier also einen
ähnlichen Fall mit den oben besprochenen, ivas auch das trän am
einfachsten erklärt, daz lachen, ebenso 187. 191. 1050. 1078.
1080. stn. Lacken, Tuch.
181. si hat si ire hören, vgl. zu 25.
183. vvolte mich honen reimt nothdürftig auf loufen, auch kommt honen
180 vor und passt daher oben nicht gut; denn das honen sollte nur
als das Ende und als der Hauptzweck Joseph's erscheinen. Mankönnte
besser und ohne viel zu ändern zerraufen, zerzausen, setzen, allein
ich finde es in dieser Bedeutung selten, vgl. mlul. Wtb. II, 1, 775 a,
auch genügt mir selbe nicht recht; besser,jedoch mitmehr Änderungen
verbunden, wäre der ane mich wolte loufen, min gewant abestroufen
oder ahesloufen im Gegensätze zu ane sloufen; nnde ez (daz
kint) anesloufet mit christenlicheme kleide Vater unser von Krolewitz
301 und 391.
187. Der erste Vers ist im Vergleich zum zweiten zu kurz, man könnte
setzen als ich röz unde rief, oder rief unde röz: liz.
191. lachen: gesprochen reimt zwar hinreichend gut, besser wäre jedoch
rachen, vgl. mhd. Wtb. II, 1 , 547, 45. oder nach W. dawidere
sprächen, welches Wort auch V. 04 vorkommt.
195. W. verbessert daz si so verriet den armen, was nicht so gut hieher
passt, als q u elfen, das sich auf das Leiden Joseph’s im Kerker bezieht.