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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

Der  Pfahlbau  im  Garda-See.

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trümmern  an  der  Uferstelle  bei  J.  Obwohl  nicht  anzunehmen  ist,  dass
sich  der  Pfahlbau  in  seiner  Gesammtbreite  so  weit  und  bis  an’s
Land  erstreckt  habe,  so  liegt  durch  die  erwähnten  Funde  doch  die
Vermuthung  nahe,  dass  hier  eine  Verbindung  mit  dem  Festlande
bestanden  habe,  wozu  die  Terrainverhältnisse  sich  besonders  günstig
erweisen,  während  das  entgegengesetzte  sich  verflachende,  jetzt
und  stets  sumpfige  Ufer  eine  solche  nicht  voraussetzen  lässt.  Eine
Communication  mit  den  südlich  am  Mincio  gelegenen  ehemaligen
kleinen  Inseln,  die  jetzt  grösstentheils  festes  Land  sind,  ist  wahrscheinlich, ­
  aber  durch  keine  Erscheinungen  erwiesen.
Sonach  müssten  folgende  Untersuchungen  und  Baggerungen  in
der  Richtung  von  bf,  besonders  bc  gegen  J  eingeleitet  werden  und
sie  versprechen  allen  Anzeichen  nach  ein  lohnendes  Resultat.
            
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