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v. Sacke n
den Armen von Frauenskeletten stacken. Wie die meisten Armringe
musste er heim Anlegen über die Hand gezogen werden, da er viel
zu stark ist, um dabei gebogen zu werden. Etwas kleiner ist ein
runder, bandartiger (Fig. 40) von 1 Zoll
7 Linien Durchmesser, aus einem schmalen,
mit Kreisen, vertieften und gestrichelten Fäden
reich verzierten Streifen gebildet, der
sich zu einem Häkchen verjüngt, welches in
ein am anderen Ende (angebrachtes Loch ein-Figr-
40.
zulegen ist. Ob einige andere drahtartige theils etwas offene, theils
ganz, auch anderthalb Mal zusammengebogene Ringe von l J / 3 —2y 4
Zoll Durchmesser als Armbänder anzusehen sind, oder ob sie eine
andere Bestimmung hatten, ist schwer zu entscheiden. Ein 1 Zoll
2 Linien grosser Drahtring mit breit geschlagenen Enden diente
vielleicht als Schmuck des Ohres.
11. Von unbekannter Bestimmung sind mehrere aus Bronzestreifen
zusammengebogene , röhrenartige Spiralen (Fig. 41). Vielleicht
bildeten sie, an einen Faden gefasst, einen Hals-Fig-.
41.
schmuck, wenigstens scheinen ähnliche Spiralcylinder der
jllp) Hallstätter Gräber diese Verwendung gehabt zu haben,
zig) Ein drei Zoll langes Röhrchen ist mit einer schraubenartigen
Linie versehen und dadurch einer Spirale ähnlich.
Uli Ein räthselhaftes Zierstück ist auch ein 3y s Zoll langer,
gg schmaler Blechstreifen, der oben in zwei Spiralgewinde
nnnli pnto-onrongesetzter Richtung ausläuft (Fig. 42) •).
Ein wie ein Kettenglied gebogener starker
Draht, fast von reinem Kupfer, dürfte
als blosses Materiale anzusehen sein.
Von Eisen kam unter den vielen
Bronzegegenständen nichts vor; bei der
milden Wirkung des Wassers, welches
die Bronze gar nicht oxydirte, würden
sich eiserne Gegenstände ohne Zweifel
erhalten haben, wenigstens zeigt die im Sande gefundene, allerdings
jüngere, aber gewiss 300 Jahre alte eiserne Speerspitze kaum
eine Spur von Rost.
i) Kin ähnliches Stück aus Gold s. Worsaae, Nordiske oldsager 5G, 255.