Uer Pfahlbau im (üarda-See.
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Fig. 37.
Nadel Fig. 37, S'/ 2 Zoll lang, welche als Kopf eine kreuzförmige
Platte mit dem so beliebten Ornament des concentrischen Kreises
hat, ist auf der Rückseite mit einem Öhr versehen,
welches wahrscheinlich durch einen knopflochartigen
Einschnitt des Kleides gesteckt wurde, worauf
man zur Versicherung eine Kopfnadel durch das
Öhr schob. Endlich sind noch 2y 3 Zoll lange, zusammengehogene
Nadeln von der Art der gewöhnlichen
Haarnadeln unserer Frauen, zu erwähnen.
Andere Schmuckgegenstände sind verhältnissmässig
selten.
9. Fibeln wurden nur drei gefunden;
zwei derselben bestehen blos aus einem bogenartigen,
gewundenen Draht, der oben einmal ganz
herumgebogen ist und dann in den Dorn ausgeht,
der in das andere hakenförmige Ende des Drahtes
einzulegen ist Die dritte (Fig. 38) hat eine
elliptische mit Puncten und kleinen Bögen verzierte
Scheibe, aber keine Nuth, um den Dorn
einzulegen; da das vordere Zierstück länger ist
als der Dorn, so kann auch das jetzt, beschädigte
Ende desselben nicht als Einlager gedient haben.
10. A r rn r i n g e. Auch von dieser hei den
Bronzevölkern so beliebten Selimuckgattung fanden
sich im Garda-See nur wenige Exemplare.
Einer mit drei gekerbten Rippen, gegen die 1 Zoll
von einander abstehenden Enden etwas verjüngt,
hat ein recht gefälliges Aus-Fi
s- 39 - sehen (Fig. 39); er ist von
elliptischer Form, 2 Zull im
grösseren, 1 </ 2 Zoll im kleineren
Durchmesser, aber
trotzdem wahrscheinlich für
eine erwachsene Person bestimmt, denn es kamen auch in den Gräbern
von Hallstatt mehrere von dieser Dimension vor, die noch an
Kig. 38.
w*
Archiiolog. Nachlese, S. 4(j. Tat 11,10) und in Hessen bei (iricsbnch (binden-