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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

324

v.  Sacken

Fig.'  38.

Fig.  36.

Fig.  32.

denselben  eingekittet.  Die  meisten  bestehen  aus  goldfarbiger  Bronze,
F 'g- 33 -  Fig.  34.  einige  aber  aus  dunkler  gefärbten ­
  Mischungen  (bis  zu  97
Percent  Kupfer);
Die  oben  mit  Spiralwindungen ­
  versebenenNadeln  sind
mit  besonderer  technischer  Fertigkeit ­
  ausgeführt.  Der  Draht
des  Stiftes  ist  hier  bei  mehreren ­
  prismatisch  gehämmert,  bei
allen  aber  verjüngt  er  sich  nach
Massgabe  der  Verengung  des
Gewindes,  welches  noch  seine
vollkommene  Elastizität  und
Federkraft  bewahrt  hat.  In  sehr
zierlicherWeise  erscheinen  die
Verschlingungen  bei  Fig.  33
und  34 1 );  die  Spirale  einer
Nadel  hat  einen  Durchmesser
von  1  >/ 2  Zoll  bei  9  Windungen
und  ist  mit  bewunderungswürdiger ­
  Präcision  gearbeitet;  am
vollendetsten  aber  erscheint  die
Technik  der  Nadeln,  welche
sich  wie  Fig.35  in  zwei  Spiralgewinde ­
  theilen,  wobei  das  ganze
aus  einem  Stücke  gearbeitet
ist 2 ).  Die  an  einigen  befindlichen ­
  drei  Ringe  (im  Ganzen  gegossen) ­
  hatten  wahrscheinlich
die  Bestimmung,  aus  Stoffen
gefertigtes  Zierwerk,  Bänder
oder  Blumen  aufzunehmen  (Fig.
36).  Die  ganz  eigenthümliche

I

!)  Ähnliche  aus  nordischen  Funden  bei  Worsaae  ,  Nordiske  oldsager  53,  23G  und
hei  Kemble,  Horae  ferales,  pl.  XXV,  5.
2 )  Genau  solche  Nadeln  fanden  sich  im  Donauwirbel  an  der  Grenze  Ober-Österreichs;
grössere  zu  Hallstatt,  in  den  Grabhügeln  zu  Eck  bei  Vöklabruck  (Gaisberger,
            
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