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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

Der  Pfahlbau  im  Garda-See.

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abwechselnd  mit  schrägen  Strichen  ausgefüllt  sind.  Viele  Nadeln
sind  am  Kopfe  oder  etwas  unter  demselben  durchlocht,  wahrscheinlich ­
  um  einen  feinen  Faden  durchzuziehen  (Fig.  23,24);  dies  ist  auch
bei  einigen  flachen,  schwertförmigen  (Fig.  30)  der  Fall,  die  der

Fig.  20.

Fig.  29.

Fig.  31.

Quere  nach  mit  einem  scharf  gebohrten  Loche  versehen  sind,
so  wie  bei  der  Nadel  Fig.  31,  welche  die  Form  eines  Schächerkreuzes ­
  hat.  Interessant  ist  eine  Nadel  mit  rundem  Kopfe,  unter
welchem  ein  haselnussgrosses,  unregelmässiges  Stückchen  reinen
Bernsteines  steckt  (Fig.  32),  der  die  directe  oder  wenigstens  indirecte
  Verbindung  des  hier  wohnenden  Volkes  mit  den  Ostseeküsten
zu  bezeugen  scheint.  Die  meisten  Nadeln  bestehen  aus  einem  Stücke,
bei  einigen  aber  ist  der  Kopf  besonders  gegossen  und  der  Stift  in
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