Der Pfahlbau im Garda-See.
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Schneiden, so dass sie die Form eines gleichschenkeligen Dreieckes
erhalten; manche haben durch Erhöhung der Mittelrippe ein recht
gefälliges Aussehen. Alle sind zweischneidig und noch jetzt ausserordentlich
scharf; bei einigen zeigen die Schneiden deutliche Spuren
des Gebrauches durch verschiedene Scharten, andere sind
offenbar in alter Zeit nachgeschliffen, wodurch sie auffallend
schmäler, zum Theii unregelmässig wurden. Die Befestigung an
Fiff. 7.
die wahrscheinlich hölzernen Griffe geschah mittelst bronzener
Nieten, zu welchem Zwecke an der Wurzel der Klingen Löcher
angebracht sind, deren Zahl zwischen 1 und 5 variirt und die verschieden
angebracht sind, unter-, neben einander oder in Dreiecksform.
Die Köpfe der Nägel sind dann beiderseits breit geschlagen
(vernietet); bei vielen stecken sie noch in den Löchern und dienen
als unwiderlegbarer Beweis, dass die Instrumente wirklich mit Griffen
versehen waren, und gebraucht wurden. Manche besitzen einen