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v. Sacken
rippe und ist bis an die Spitze hohl. In einer befand sich noch ein
Stückchen des Schaftes in verkohltem Zustande — ein Beweis, dass
die Lanze im Feuer war, wahrscheinlich beim Unter-Fig’,
4.
gang der Ansiedlung — und zAvar aus dem obersten
Ende der Tülle, woraus ersichtlich wird, wie sorgfältig
man das Holz zuspitzte, damit es den ganzen Raum ausfüllte.
3. Dolche und Messer. Die Anzahl flacher
unten breiter, nach oben zugespitzter Klingen, von
Fig. 3. denen viele als Werkzeug und Waffe
gedient haben mögen, ist sehr gross.
Von besonderer Form ist ein Dolch
(Fig. 4) mit schilfblattförmiger, geschweifter
Klinge, mit einem erhobenen
Grat in der Mitte, beiderseits
seicht gekehlt, wie sie den Schwertern
der Bronzeperiode (auch griechischen)
|| j j|^ eigentümlich ist. Die Länge der Klinge
beträgt 6y s Zoll, die Breite unten bei
der Einziehung 8, bei der Erweiterung
gegen die Spitze zu 10 Linien. Die
Griffangel ist in einem mit derselben
II mir gegossen, sie hat erhobene Ränder,
welche die beiderseits aufgelegte und
mit zwei Nieten befestigte Bein- oder
Holzverkleidung einfassten. Die Länge
yoii 2‘/ 3 Zoll entspricht der Grifflänge
der Bronzeschwerter und gestattet
in Übereinstimmung mit diesen den
sicheren Schluss auf eine besondere
Kleinheit der Hände des Volkes, für welches diese Waffen bestimmt
waren, da man doch nicht ännehmen kann, dass unhandsame in
solcher Anzahl angefertigt oder eingehandelt worden wären. Die
Klingen, von denen die Hauptformen unter Fig. 5—8 anschaulich
gemacht sind, haben theils eine in der Mitte ausgebogene Form,
während sie sich nach oben und nach unten zuspitzen, theils sind
sie unten am breitesten und verjüngen sich mehr oder weniger
steil zu einer scharfen oder abgerundeten Spitze bei geraden