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v. Sacken
oder der Umstand, dass man alte Geräthe einschmolz und Kupfer
dazu gab, zu erklären sein. „
Die Gegenstände sind Waffen, Werkzeuge und Geräthscliaften,
endlich Schmucksachen. Die ersteren Kategorien
lassen sich schwer sondern, da manche schneidende Geräthe ohne
Zweifel zu verschiedenen Zwecken, als Waffe und Werkzeug gebraucht
wurden, wie wir noch heut zu Tage sehen, dass bei ärmeren
Völkern ein Instrument, z. B. das Messer, die Axt die verschiedenen
Dienste versehen muss und zugleich die natürlichste Waffe
abgibt. Die wichtigsten Objecte sind folgende:
1. Beile, sogenannte Streitmeissei oder Palstäbe mit flacher
Schaftbahn und Lappen zur Befestigung an einen eingeschnittenen
oder etwas gespaltetem Stiel O-Es liegen deren sechs
von verschiedener Grösse und Gestalt vor. Eines
ist von der gewöhnlichen Form (Fig. 1), mit stark
gekrümmter Schneide, am Stielende halbmondförmig,
8 Zoll lang, vorne 2 Zoll breit; ein zweites S Vs Zoll
lang mit gerader, 1 Zoll 7 Linien breiten Schneide,
die durch ihre Scharten deutliche Spuren des Gebrauches
zeigt; die hornartigen Ansätze am hinteren
Ende sind hier ganz zusammengeklopft. Diese Form
kommt fast in allen Ländern Mittel-Europa’s, besonders
in den von keltischen Völkern bewohnten vor,
ganz ähnliche Stücke in den Terramare-Lagern der
Emilia 2 ), im Torfmoore von Bosisio 3 ), in Bheinbaiern
4 ), in der Schweiz bei Thun 5 ), im Donaustrudel,
in den Gräbern von Hallstatt, bei Neutra, in
Böhmen u. s. w., eben so wie in Dänemark gefunden.
Eines von derselben Grundform und von ganz gleichem
Metalle, 8 Zoll lang, erweist sich als ein misslungener
Guss. Der Schafttheil ist nämlich ganz unvollständig
1) Die Art der Schäftung- zeigen die im Salzstocke zu Hallein hei Salzburg gefundenen
Stücke, die noch in den Spalt des spitzwinkelig gebogenen Stieles eingeklemmt sind;
sie wurden sonach wie kleine Äxte gehandhabt.
2 ) Mitth. d. antiq. Gesellsch. in Zürich XIV, Heft 6, Taf. 111, 13.
3) Ebenda Heft 1, Taf. II, 20.
4 ) Lindenschmitt, Die Alterthümer unserer heidnischen Vorzeit, Heft I, Taf. IV, 36.
5 ) Bonstetten, Receuil des antiquites suisses, PL II, 1.