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B i s c li o f f Über einen deutschen Rechtscodex
139 fg.), der Judeneid in der Fassung, in welcher denselben das
Capitel 100 des von Wasserschieben (D. R. Qu. 125 fg.) mitgetheilten
Weichbildes enthält, endlich die Chronik: Von der Welt
Beginn in einer von allen bei Daniels (Weichbild) mitgetheilten
Fassungen mehrfach abweichenden Form, indem bald mehr bald
weniger als dort mitunter offenbar Unrichtiges aufgezeichnet ist.
Sie reicht bis Wilhelm von Holland.
E. Auf der Seite 437 beginnt mit den Worten: Hy beginnen
lenrechtes capitel alsus das Register über das deutsche sächs.
Lehenrecht; dieses selbst aber folgt unmittelbar darauf und
reicht von S. 145— 535. Zu Anfang steht: Hy beginnit lenrecht.
Swer len recht kunnen well der volge dise buches lere, am Ende:
Diz buch gewinnit ouch manchen vynt wen alle di widir got vnd
widir recht streben di werden dissem buche gram wen in ist leit
daz recht ymmir geoffinbarit wirt, wen da von shinbar wirt ir vnrecht.
(S. Homeyer II. 1, S. 309, Art. 78.) Der deutsche Text des
sächs Land- und Lehenrechtes im Krakauer Codex wurde für
Homeyer’s Ausgabe vollständig verglichen. (Hom. S. Sp. I. 96. 117
u. II. 1, S. 10. 116).
E. Auf Seite 535 noch, nach einem unbeschriebenen Raume
von nur einer Zeile beginnt das Register über ein Weichbildrecht
mit den Worten: Hi beginnin wichbildes recht capitil Do man meideburc
von erste besatzte und geht bis Seite 542. Das Register hat
104 Rubriken, die letzten Artikel des Textes sind darin nicht besonders
rubricirt. Dieser hat 112 Artikel auf 30 Blättern.
Da diese Weichbildform meines Wissens noch nirgends genau
bekannt geworden ist, wohl aber genau bekannt zu werden verdient,
so soll im Folgenden darauf näher als es bei den vorher beschriebenen
Texten geschehen durfte, eingegangen werden. Da aber der Inhalt
dieses Weichbildes, mit ganz geringer Ausnahme, in bereits bekannten
Rechtsquellen nachweisbar ist, so bedarf es keines Abdruckes
desselben und genügt, um sich ein klares Bild davon zu machen,
eine Vergleichung mit den nächst verwandten Quellen, als welche
die Magdeburg-Breslauer Rechte von 1261, 1283, 1295, das Magdeburg-Görlitzer
v. 1304 (bei Gaupp, Magd. R.), das Weichbild
in der von Mühl er (D. Rechtshandschriften) beschriebenen Naumburger
Handschrift, das Weichbild in der von Wilda im VII.
Bande des rhein. Museums für Jurisprudenz (S. 299 f.) beschrie-