Über die Quelle des altfranzösisehen „Dolopathos“.
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nach. Sobald er aber einen Bissen Brot zu sich nimmt, so werden
seine Haare grau; seine Kräfte schwinden; er ist ein Greis.
Kaum hat er Zeit, von den Mönchen Abschied zu nehmen; er
gibt seinen Geist auf und wird in derselben Gruft wie seine Braut
beigesetzt.
Das Kloster aber, welches aus dem Fürstenschlosse gebaut
worden, ist das nämliche, in welchem Bischof Eberhard von Bamberg
Schutz vor der Augusthitze suchte.
Diese Erzählung stimmt in fast allen Einzelheiten mit Korner’s
„Hochzeit des Loringus“; lateinisch bei Eccard, Corpus hist. II.
452, deutsch bei Pfeiffer, Niederd. Erzähl., S. 9 ff. (Germ. IX.
265 ff.) überein.
Uber ähnliche Sagen von dem wunderbar raschen Dahinschwinden
jahrelanger Zeiträume, siehe vor Allen Liebrecht zu Gervasius,
S. 87. Dass der Bräutigam vom Hochzeitsmahle aufsteht, um die
versäumte Andacht zu verrichten, ist ein in den Marienlegenden
mehrfach vorkommender Zug.
2i2 h —214\ Historia Karolomanni magni Karoli
fi l i i.
Anfang: Karolomannus et Pipinus fratres germani Francorum
reges incliti filii regis Karoli magni exterarum nationum
expugnatores acerrimi in plurimis bellis victores extiterunt gloriosi,
multas quoque strages fecerant de inimicis crucis Christi.
Karlmann entsagt aber den Herrlichkeiten dieses Lebens und geht
mit einem einzigen Gefährten nach Montecassino, wo beide nach
einem Probejahre als Klosterbrüder Aufnahme finden. Eines Tages
als Karlmann die Küche besorgen muss, lässt er sich eine kleine
Unachtsamkeit zu schulden kommen; darüber erzürnt der Koch und
schlägt ihn. Karlmann duldet Alles in Demuth; als aber der Koch
seine Unbilden wiederholt, kann sich der Gefährte des Königs nicht
mehr bezähmen, und schlägt seinerseits den Koch. Von dem Abte
und dem Capitel zur Rechenschaft gezogen, enthüllt er das Geheimnis».
Umsonst sucht Karlmann zu läugnen: er wird erkannt und als
König geehrt. Praeclarus aatem Christi confessor, cui tantam gratiae
praerogativam spiritus sanctus donavit at se ipsum et mundum
abiceret, non se passns est honorari ab hominibus nee in aliquo
voluit praeferri ejusdem monasterii fratribus, sed quod voverat
et promiserat in humilitate et obedientia reliquum vitae snae