Übet* die Quelle des nitfranzösischen „Dolopnthos“.
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Zum Schluss eine Lobpreisung an Gott: „Benedictus tu, domine
Deus, qni facis mirabilia magna etc.“ Endet: „Da nobis .. . compunctionis
spiritum, laboris tolerantiam, efficaciam poenitendi ut
. .. . adoersus diros hostes nostros sub tuo possimus patrocinio
dimicare. Amen. “
Diese Geschichte berührt sich mit der fünften des vierten
Buches des Pantschatantra, und hat besonders grosse Ähnlichkeit
mit jener Fassung, welche im Somadeva vorkommt. Vergleiche
Benfey, Puntschat. 1 436-461 und II 303-306. An occidentalischen
Versionen wies Liebrecht, Germania V 56-58 und Orient und
Occident I 125-129, folgende nach: eine englische hei Walter
Mapes, Nugae curialium, Distinct. III, cap. 4; eine polnische bei
Boguphalus II, Clironicon Poloniae; deutsche in den Gesta Romanorum
bei Grosse II 193-196, und höchst wahrscheinlich auch
in dem unvollendeten Gedichte „der Nussberg“ bei von der Hagen
Gesammtahenteuer I 445-447. Die Fassung in unserer Handschrift
hat die meiste Ähnlichkeit mit der polnischen.
204“—212". Historia de quodam juvene Cluniacensi pro
contemptu hujus saeculi et de futura vita.
Eberhard, Bischof von Bamberg, war mit dem Kaiser nach
Italien gezogen. Vor der Augusthitze, welche selbst dem Einheimischen
unerträglich wird, flüchtet er sich in ein Karthäuserkloster.
Als er nach dem Aller des Klosters und dem Namen des Gründers
fragt, erzählt ihm der Abt folgende Geschichte:
Ein Fürst hatte einen einzigen Sohn, der wohlerzogen und
gottesfürchtig war. Er sucht ihm eine Braut aus, und die Hochzeit
wird mit grosser Pracht gefeieit. Beim Mahle erinnert sich der
Jüngling, dass er heute versäumt habe, sein tägliches Gebet zu
verrichten. Er entfernt sich, geht in eine Kirche, welche am Fusse
eines Berges lag, und betet. Bei der Heimkehr begegnet er einem
alten weissgekleideten Manne, der auf einem weissen Maulthiere
sitzt. Sie begrüssen sich und der Jüngling ladet den ehrwürdigen
Greis zum Hochzeitsmahle. Dieser nimmt die Einladung an und
wird am Hofe des Fürsten mit allen Ehren empfangen. Wie er dann
wieder abzieht, gibt ihm der Jüngling das Geleite. Am Orte der
ersten Begegnung angelangt, sagt ihm der Greis: „Du darfst mich
heute nicht weiter begleiten; in drei Tagen aber komme, wenn es
dir beliebt, an diese Stelle; du wirst hier mein Maulthier gesattelt
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