Beiträge zur Renntniss der neupersischen Dialekte.
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Plural. 1. Person: bikeri(li), biksi(ß2),bitini(49), AdmiriflS).
2. Person: bilce'ri (55).
Imperativ.
Singular: bicle (51) = a Aj , sue (51, 85) = >, patize (51),
= Jj, bim (85) = , mekse (83)
Plural: bikdri (85) , biksi (64), byari (84), metersi (50).
Beispiele für das Passivum, welches ebenso wie im Kurmängi
und den neupersischen Dialekten behandelt wird, sind: ez geratlta,
ärda, bistd (56) = ! 4 Aii ids ijT, j>Ua^ ^.Ua^ , kistu
(80) <—1 <üAlT, eistu, (80), Msti (64, 75) = aJI aAi aliC
Nach dieser Skizze stellt sich das Zaza als ein vom Kurmängi
in vielen wesentlichen Puncten verschiedener Dialekt dar. Im
Ganzen steht es hinter demselben zurück; so hat es besonders die
Verbalendungen stark zerrüttet, ebenso die Casusendungen der
Substantiva nicht in derselben Reinheit erhalten. Damit geht die
Erweichung und endliche Vocalisirung der Labialen Hand in Hand.
Dagegen hat es manche alterthümliche Züge vor dem Kurmängi
voraus, wozu wir besonders die Erhaltung des v im Anlaute (S. 11)
und manchmal des palatalen s gegenüber dem h des Neupersischen
und Kurmängi (S. 9) rechnen müssen. Ebenso hat hier die unorganische
Aspiration im Anlaute nicht so stark wie dort (vgl. Beiträge
II, S. 3) um sich gegriffen, sondern bewegt sich in den
massigen Grenzen der neupersischen Schriftsprache. Als demselben
eigentümlich und an das Balüci und das Altpersische der Keilinschriften
erinnernd ist das io im Anlaute gegenüber dem j>~ des
Neupersischen und dem / des Kurmängi zu betrachten (vgl. S. 11).