Ür. Fr. Müller
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Diese Bildung erstreckt sich nur auf das Präsens indicativi.
Beispiele dafür sind: sudna „ich gehe“ = neup. pi (sawam)’,
wdn’a „ich esse“ = wir-na = neup. (khfarum); tindna
„ich sammle, schneide Getreide“ = neup. (nimm} = altb.
ci-\-mr, dana „ich gebe“ = neup. r i<o (diham); pauddna „ich
..
koche“ = neup. j>J, (pazam); kisdn'u „er tüdtet“ = neup. -*■->
(TcusadJ etc. Auffallend ist der Mangel dieses Zeichens beim Imperativ
und Conjunctiv, und etwas befremdend der auf der vorletzten
Silbe ruhende Accent, was in mir den Verdacht erregt, hinter der
Form eine Zusammensetzung des Participium präsent, in an mit
dem Verbum substantivum zu suchen.
Die Formen des Verbum substantivuin, das wie in den persischen
Dialekten mit den Personalendungen des Verbums überhaupt
zusammenfällt, lauten:
Singular. Vgl. Kurmangl.
1. Person: -a -m, -me.
2. Person: -i -i.
3. Person: -a, -e, -i, -zz t ) -e.
Plural.
1. Person: -i -in,
2. Person: -i -in.
3. Person: -i -in.
Man sieht daraus, dass das Zaza in Bezug der Suffixe sich an’s
Kurmängi vollkommen anschliesst, in der lautlichen Zersetzung derselben
aber demselben vorarigeschritten ist.
Beispiele für das Verbum substantivum sind:
Singular. 1. Pe rson: ez yizmkdr-a (71), ez merdum-u arewdnti-a
(83), estd (SO) =
2. Person: te /a’in-i (63).
3. Person: wds-a (2), ses röd-u (2), kur-i (2), wezir-u (84),
del-u (8S), arewänliy-u (8S), germ-u (8S), wds-u (81,82),
*) Vgl. besonders im Ossetischen Tag y (Die Conjugation des ossetischen Verbums,
S. 4).