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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

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Dr.  Fr.  Müller

neup.  üU^l  (äsmän);  eügim-ye  „Honig“  =  neup.  1
(angubinjbiz-yd  „Ziege“,  rieup.  j  (buz),  altb.  (biizaj;
hir-ye  „drei“  =  altb.  (thrij;  gamye  „ein  wenig“  =  neup.  j>ST.
Daneben  ist  noch  eine  Bildung  in  -na  anzumerken,  z.  B.
bälis-nd  „Kissen“  =  neup.  (bdlis),  altb.  (barezis),
altind.  barhis;  meys-na  „Schaf“—neup.  (mes),  altb.
(maesha).  Diese  Bildung  lässt  sich  passend  mit  der  neupersischen
in  -an  und  der  armenischen  in  =  älterem  -ana  vergleichen  (vgl.
meine  Bemerkungen  bei  Kuhn  und  Schleicher  Beiträge  III.)
Als  Zeichen  des  Plurals  finden  wir  im  Zaza  -an;  die  andere
Pluralendung  scheint  liier  nicht  im  Gebrauche  zu  sein.  Z.  B.  berarän
„Brüder“,  dänmerddn  „Helden“  =  neup.  dest-än
„Hände“,  rayer-än  „Wege“,  tim-äri  „Augen“  ,  eil-än  „Kinder“  —
lauwan  „Lippen“,  lingdn  „Füsse“.
Der  Genitiv  wird  mittelst  der  uUälol  umschrieben  und  ihre
Form  lautet  liier  i,  e,  a,  selbst  u.  z.  B.  timän-i  Kasandki  (53),
ser-i  yau  hoi  (49),  myan-e  sau  „Mitte  der  Nacht“  (83),  vgl.  ferner
asiret-a  suma  (58),  dest-u-räst  (3).
Als  Zeichen  des  Accusativs  dient  ra  (auch  ri,  ru)  oder  e
(auch  i),  z.  B.  estare-ra  (4),  rude-ra  (4),  pasa-ri  (84),  ayat-ri
(72),  dest-ru  (71),  tid-i  rästi-ru  (64),  Ungern  (86)  =  deist-e
(49),  Uaber-e  (84),  ga-i  sür-i  (53),  kayii-i  (51),  ,debäb-e
(Acc.),  deiv-i  (Dat.)  S.  50.  Oft  wird  auch  jedes  Zeichen  des  Casus
weggelassen,  z.  B.  yaukayii  (51)  Hem  am  (85),  lue  (85).
Der  Local  hat  das  Suffix  de,  di,  z.  B.  sere-de  (3),  zeindände
  (56),  mäse-de  (3)  ,  mesdhi-di  (83).
Das  Adjectivum  wird  mit  dem  Substantivum  mittelst  der  Idafat
verbunden,  die  wahrscheinlich  wie  oben  als  i,  e,  a,  u  auftreten
kann,  z.  B.  ga-i  sür-i  (53),  tid-i  rästi-ru  (64),  dest-u  rast  (3),
bera-i  myaneni  (49).

Die  Numeralia  des  Zaza  lauten  folgendermassen:

1  yau,
2  di.
O
3  liirye.
4  teil  er,
5  päüd.

6  ses.
7  haut,
8  heist.
9  nau.
10  des.
            
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