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Dr. Fr. Müller
neup. üU^l (äsmän); eügim-ye „Honig“ = neup. 1
(angubinjbiz-yd „Ziege“, rieup. j (buz), altb. (biizaj;
hir-ye „drei“ = altb. (thrij; gamye „ein wenig“ = neup. j>ST.
Daneben ist noch eine Bildung in -na anzumerken, z. B.
bälis-nd „Kissen“ = neup. (bdlis), altb. (barezis),
altind. barhis; meys-na „Schaf“—neup. (mes), altb.
(maesha). Diese Bildung lässt sich passend mit der neupersischen
in -an und der armenischen in = älterem -ana vergleichen (vgl.
meine Bemerkungen bei Kuhn und Schleicher Beiträge III.)
Als Zeichen des Plurals finden wir im Zaza -an; die andere
Pluralendung scheint liier nicht im Gebrauche zu sein. Z. B. berarän
„Brüder“, dänmerddn „Helden“ = neup. dest-än
„Hände“, rayer-än „Wege“, tim-äri „Augen“ , eil-än „Kinder“ —
lauwan „Lippen“, lingdn „Füsse“.
Der Genitiv wird mittelst der uUälol umschrieben und ihre
Form lautet liier i, e, a, selbst u. z. B. timän-i Kasandki (53),
ser-i yau hoi (49), myan-e sau „Mitte der Nacht“ (83), vgl. ferner
asiret-a suma (58), dest-u-räst (3).
Als Zeichen des Accusativs dient ra (auch ri, ru) oder e
(auch i), z. B. estare-ra (4), rude-ra (4), pasa-ri (84), ayat-ri
(72), dest-ru (71), tid-i rästi-ru (64), Ungern (86) = deist-e
(49), Uaber-e (84), ga-i sür-i (53), kayii-i (51), ,debäb-e
(Acc.), deiv-i (Dat.) S. 50. Oft wird auch jedes Zeichen des Casus
weggelassen, z. B. yaukayii (51) Hem am (85), lue (85).
Der Local hat das Suffix de, di, z. B. sere-de (3), zeindände
(56), mäse-de (3) , mesdhi-di (83).
Das Adjectivum wird mit dem Substantivum mittelst der Idafat
verbunden, die wahrscheinlich wie oben als i, e, a, u auftreten
kann, z. B. ga-i sür-i (53), tid-i rästi-ru (64), dest-u rast (3),
bera-i myaneni (49).
Die Numeralia des Zaza lauten folgendermassen:
1 yau,
2 di.
O
3 liirye.
4 teil er,
5 päüd.
6 ses.
7 haut,
8 heist.
9 nau.
10 des.