Beiträge zur Kenntniss der neupersischen Dialekte.
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sur „roth“ = neup. (surkh); tu „Stock“ = neup. ^>y>-(cübj;
bcrd „Bruder“ = neup. j-ily (birädar); tdne „Kinn“ ==neup.
*£j (zanalch). Hieher gehören auch die Verbalformen, welche
alle den Schlussconsonanten abgeworfen haben, z. B. wdria „ich
esse“, = neup. y~ (khfaram); vien’i „wir sehen“ — neup.
(binim) etc. Manche Formen sind dagegen merkwürdig gut erhalten,
z. B. kardi „Messer“, pird „Brücke“ etc.
Was die Vocale anlangt, so sind folgende zwei Fälle zu
betrachten:
I. Zusammenziehung.
Ist nicht so häufig nachweisbar wie im Ku rmängi, z. B. nost
„er schrieb“ = neup. (nivistj; nuseria „ich schreibe“ =
neup. .«oy (nivisam); nti „er ist nicht“ = ne-\-u.
II. Dehnung.
Hieher gehören einzelne unter i und u, besonders aber unter
ei angeführte Fälle.
Bei den Vocalen ist noch einer Eigenthümlichkeit des Zaza zu
erwähnen, nämlich einer Art Vocalnachklang am Ende von consonantisch
auslautenden Formen. Diese Erscheinung als einen Zug gewisser
Alterthiimlichkeit zu betrachten, gestattet wohl nicht der sonst
ganz moderne Typus der Sprache. Man vergleiche folgende Fälle:
bynre (86) „bringe“ = neup. jL>, mebere (63) = ju, bitine (SO)
== , paüde (Sl) =y, esta, esti, estu = myerde (80)
= jy>, ndme (49) = »li, myaneni (49) = 0<iL>, dewi (50)
=y ± etc.
B. Formenlehre.
I. Nomen.
Hier ist vor allem eine Bildung bemerkenswert,!), nämlich mittelst
-ye, die sich, so viel mir bekannt ist, in keiner verwandten
eränischen Sprache nacbweisen lässt, z. B. asm-ye „Himmel“ =