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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 48. Band, (Jahrgang 1864)

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Dr.  Fr.  Müller

(mairya);  merd„Mann“  =  neup.  ^  (mard);  myün  „Mitte“
=  neup.  jLo  (miydn),  altb.  -»“<2^6  (_maidhya).

Was  die  Lautgesetze  des  Zaza  betrifft,  so  will  ich  selbe  an
jene  des  Kurmängi  anschliessen  und  dabei,  w;e  dort,  die  Consonanten
  den  Vocalen  vorangehen  lassen.  (Vgl.  das  vorige  Heft  S.  19).
1.  Consonantenerweichung.
I.  Guttural:  suänd  „Schwur“  =  neup.  (saugand);
peri'en  „Hemd“  =  neup.  (perdhan);  dauan,  „Dorfbewohner“ ­
  =  neup.  öUio  (dihkanj,  mit  dem  altb.  (daqyu)
zusammenhängend.
II.  Dental:  ramia  „er  floh“  =  neup.  j  (ramfdah);
dia  „gesehen“,  ez  diän  „ich  habe  gesehen“  =  neup.  ^  (didah),
^  (didamj;  duyes  „zwölf“  dudes.
III.  Labial:  Hieher  gehören  alle  jene  Fälle,  die  zuletzt  unter
au  aufgezählt  worden  sind.
II.  Assimilation.
Sie  ist  wie  in  Kurmängi  sowohl  progressiv  als  retrograd.  Man
vergleiche:
tim  „Auge“  =  neup.  (casm);  —  Ket  „Bär“  =  Kurm.
Hirt,  altind.  r/csha;  sit  „er  wusch“  =  neup  (sust);  seme
„Sonnabend“  =  neup.  (sanbihj;  gerena  „ich  gehe“  =  neup.
^J(gard-am)-  tures  „vierzehn“=/«r  +  des',  hautes  „siebzehn,
heistes  „achtzehn“  =  haut-{-des,  heist  +  des.
III.  Abwertung.
sepi  „weiss“  —  neup.  (sipcd),  nezdi,  nizdi  „nahe“  =
(nazdik):  ri  „Bart“  =  neup.  (rds);  se  „hundert“  =
neup.  (sad);  zer  „Herz“  =«=  altb.  (zeredhaem);  sur,
            
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