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Dr. Fr. M ii Iler
arab. Ull (ammd) und heist „acht“ = altb. (astan). — In
hirye „drei“ = altb. (thri) ist h aus t, th, in herti „breit“ =
neup. \J> (fardkh) auf /'(wie im Armenisch e n) entstanden.
h. Dieser Laut hat denselben Werth wie im Kurmängi. Fälle
für ihn sind: ehgimye „Honig“ = neup. (angubin); engist
„Finger“ = neup 1 (angust );'pepürlg „Kuckuk“; bän „Haus“
Hütte“; zemän „Zeit, zozun „Sommerlager“ zuun „Zunge“; —
lihg „Bein“ , pänd „fünf“; tend „wie viel“.
J entspricht neupersischem altem 6, z. B. teher „vier“ =
neup. (cahär), altb. {laüfSäJT(c’athware); ti „was“ = neup.
At>- fcihj; tinena „ich mähe“ = neup. sf? (cinamj; tim „Auge“
= neup. (casm), tu „Stab“ = neup. (6üb)\ tend „wie
viel“ =neup. (cand).
<1 entspricht neup. j und altem g, y, c (durch Erweichung),
z. B. da „Ort“ = neup. (gdi), 4 au »Gerste“ =neup.j&- (gav)
altb. (yavaj; pdnd „fünf“ = neup. ^ (pang), altb.
(pancan); navröda „Mittag“ = Kurmängi nivro = neup.
(nimroz) vom altb. -“Sks-“) (naema) und (raocu). Merkwürdig
ist dal „bitter“ = Kurm. täl — neup. ^ (talkh), worin
altes t (erweicht d) in d verwandelt erscheint.
y entspricht altem y, z. B. yau „einer“ = neup. 3> (yak),
aus yfak, aiwak entstanden = altb. -»»w* (aeva); yena „ich
komme“ = neup. ^ 1 (äyam) =' d-\-yd; myarl „Mitte“ = altb.
(maidhya) = neup. oL> (miydn). In der Form meiyes
„Fliege“ =neup. U X* (magas) scheint das y Vertreter eines älteren
g zu sein.
n. Dieser Laut findet sich nur in der Partikel ne nicht = neup.
A> (nah) und der mit derselben zusammengesetzten Formen und
scheint im Ganzen altindischem , malayischem O zu entsprechen.
V
s entspricht neupersischem altb. z. B. engist „Finger“
= neup. (angust), sau „Nacht“ = neup. (sab), altb.