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jILr& (haftää), heistai „achtzig“ = neup. (hastad), naaai
„neunzig“ = neup. ->y (navad) entspricht das i vor ai einem alten
Dental; ob es aber so wie im Neupersischen (vgl. Beiträge zur Lautlehre
des Neupersischen I, S. 22) zu erklären ist, bleibt mir etwas
zweifelhaft.
ei entspricht altem e, ai, z. B. cizimi „Holz“ — neup.
(hezam), altb. (aegma); keina „Mädchen, Tochter“ = altb.
tup"} (kahle)', meistens stellt es aber eine breite Aussprache von a,
seltener ä dar, z. B. heist „acht“ = neup. (hast)', zeindim
„Kerker“ = neup. i>\xj (zinddin), altb. (zantu); seisti
„sechzig“ = neup. (säst) ; seit „hundert“ = neup. Xo
(sad), meiyes „Fliege“ = neup. (magas), veiri „Stimme,
Bekanntmachung“ = neup. Jfi l> (bang). >.
au entspricht altem av, z. B. dau „Gerste“ = neup. (gav),
altb. -"»^0 (gava); yau „einer“ = altb. (aeva), nau „neun“
= altb. j"»") (navan); meist stellt es aber eine Zusammenziehung
von altem a und darauffolgendem in v erweichtem Labial dar, z. B.
aiik „Wasser“ = neup - (ab), altb. o“ (dp)', haut „sieben“
= neup, (liaft), altb, (haptan); geraut „er ergriff“
= neup. Xsj (girift), altb - (gerew), (gerepta);
sau „Nacht“ = neup. <-*£> (sab)', lau „Lippe“ = neup. i_J (lab)',
bauk „Vater“ = neup. < >(bdp)', vaüra „Schnee“ == altb.
(vafra). In pauddn'a „ich koche“ = neup. pj (pazam) ist au
ähnlich wie oben ei zu erklären.—Merkwürdig ist tau „Jemand“ =
Pärsi -<ö'r (eis) und dau „Dorf“ = neup. o (dih), wo au neben
älterem i erscheint.
II. Consonanten.
Das Consonantensystem des Zaza stimmt mit Rücksicht auf die
im vorigen Aufsatze gegebene Lautübersicht mit dem des Kurmängi
vollkommen überein. Dazu kommen noch zwei Laute, nämlich ein
palatales n (fi) und ein im Anlaute vorkommendes w, das meistens
an Stelle des 7 (altb. r und altes sv) eintritt.