Beiträge zur Kenntniss der neupersischen Dialekte.
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neup. (kusad) entspricht u altem a; in den Formen destru
„die Hand“ = neup. La-o (dast-rä), lingeru „den Fuss“ = neup.
\Jk'S (lingra), lu eru „dem Fuchse“ = neup. \j aIjjj (robährä) sogar
altem ä.— In hdrgu „ein Jeder“ = neup. (harkih), unuld
„Hoffnung“ = neup. (omed), spätere Aussprache umid, [st u
als Trübung von i, t aufzufassen.
u hat in den meisten Fällen seine Quantität eingebüsst; in sür
„roth“ = neup. (sur Ich), altb.-^iu“ (QukhraJ ist es als Ersatzdehnung
für den abgefallenen Guttural anzusehen.
ii ist ebenso wie im Kurmängi zu betrachten. Beispiele dafür
sind: merdurn „Mensch“ = neup. ('mar dum), sur „roth“ =
sur, neup. (surIch).
o als Verdumpfung von a nach wie im Kurmängi, tritt es in
yoe „sich“ = neup. (khfad), koen’a „ich schlafe“ = altind.
svap, auf; in koi „Berg“ — neup, ijf (koh), altpers. kaufcr, dost
„Freund“=neup (dost), altpers. dausta, erscheint es als Verkürzung
von 6 ; jn koter „Taube“ endlich stellt es eine Verkürzung
von später entstandenem au (kauter aus kabdtar) dar.
o entspricht altem 6 (= au), z. B. estor „Pferd“ = altb.
(gtaora); göst „Fleisch“ = neup. (göst)) kör „blind“,
= neup. j(kör), arm. f/'ijr (kuir); eiroe „heute“ = neiip.j^»!
(imroz); rö „Bach“ = neup. Jjj (röd).
o ist eine Schwächung des u; in welchem Verhältnisse es zu
u steht, ist mir nicht recht klar. Fälle dafür sind: nost — neup.
(nivisi), neuere Aussprache nuvist; dodü „ein Vogel“ —
dudü , ngüge „Nagel“ = neup. { j>- li (nähkun), wo das § mit
dem u in estu — neup. (ast) verglichen werden dürfte. — vgl.
ferner sgbä „Morgen“ = arab.
ai stellt eine breite Aussprache des ä (wie ei des a) dar,
z. B. waist „er begehrte“ = neup. (khfäst); wai „Schwester“
= neup. (khFdhar); in hautai „siebenzig“ = neup.