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Phillips
fertig“, rief der König aus, „mit ihnen ist Gott!“ dann aber begehrte
Heinrich weiter: zur Ehre seines Reiches möchten sie auch noch
drei aus anderen Klöstern nennen. Die Brüder geriethen über die
ihnen drohende Gefahr eines fremden Abtes in keinen kleinen
Schrecken; dem königlichen Befehle nachkommend, nannten sie den
Magister Nicolaus von S. Albans, damals Prior von Waringford,
der nachmals Abt von Malmesbury geworden ist, Bernhard den
Prior von St. Fides, nachmals Abt von Chertsey, und einen ausgezeichneten
Mönch von Bec, Hugo, Prior von S. Neot. Unter sich
aber verabredeten die Mönche, dass sie, wie sie versprochen, keinen
von diesen letzteren ohne Consens des übrigen Conventes annehmen
würden.
Somit war also eine Wahlliste zu Stande gekommen, auf welcher
sich neun Namen befanden; nunmehr ging es an das Streichen der
Namen. Heinrich befahl, es sollten zuerst drei Namen von der Liste
genommen werden und so geschah es, dass die drei fremden fortfielen.
Wohl in richtiger Selbsterkenntnis sprach der Sacrista Wilhelm
den Wunsch aus, dass auch sein Name gestrichen werde; der
König liess dann zuerst zwei, dann noch einen Namen hinwegnehmen,
so dass nur noch der Prior und Samson übrig blieben.
Alsdann berief der Bischof von Winchester und der Kanzler dieBrüder
zu sich. Zuerst erhielt der Magister Dionysius das Wort und empfalil
beide, den Prior und den Suhsacrista: beide seien sie gelehrt,
beide gut, beide lobenswerth in ihrem Lebenswandel, auch erfreueten
sich beide eines guten Rufes. Überall liess indessen Dionysius hindurchblicken,
dass er doch Samson den Vorzug gebe; er pries ihn
als einen gegen sich selbst unnachsichtigen Mann, der streng in der
Bestrafung der Fehltritte, tauglich zur Arbeit, gewandt in weltlichen
Angelegenheiten und bewahrt durch die Bekleidung verschiedener
Ämter sei. Der Bischof merkte diess wohl und sprach: „Wir,
verstehen, was Ihr sagen wollet; aus Euren Worten entnehmen Wir
dass der Prior Euch ein wenig, zu nachsichtig erscheint und Ihr
wollet den, welcher Samson heisst, zum Abte haben.“ Dionysius
erwiederte: „Beide sind gut, aber wir wollen, so Gott will, den
Besseren haben.“ Darauf derBischof: „Von zwei Guten ist der Bessere
zu wählen; darum saget es offen, Ihr wollet den Samson ?“ Der
grössere Theil der Brüder rief ohne Umschweif: „Wir wollen den