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Phillips
eine Decke und zwei zerrissene Betten, die aber nicht einmal die
seinigen waren; diese hatte ihm Jemand weggenommen und jene
an die Stelle gelegt. Der Sacrista erklärte diess Alles gehe ihn nichts
an; er habe einen ganzen Monat hindurch die Ausgaben des Abtes
und seiner Hausgenossen bestritten. Kaum hätte man auch nur
einige Schillinge gehabt, um sie an die Armen zu vertheilen, wenn
nicht gerade zufällig eine Einnahme von fünfzig Schillingen flüssig
geworden wäre.
Hugo’s Nachfolger war jener Samson, auf dessen frühere
Lebensgeschichte, von welcher freilich nicht viel bekannt ist, nunmehr
eingegangen werden muss.
V.
Samson bis znm Tode des Abtes Hugo.
Samson, der zehnte Abt des Klosters St. Edmund, war wie
Thomas 1 , einer seiner Nachfolger, zu Tottington (Totigtune) in
der Hundred Weyland, in Norfolk geboren 2 ; beide führten sie nach
jenem Orte den Beinamen. Sein Geburtsjahr war 1135, denn er
zählte siebenundvierzig Jahre, als er 1182 Abt wurde 3 ; bis in sein
höheres Alter bewahrte er den eigenthümlichen Dialekt seiner Grafschaft,
in welchem er auch predigte 4 ; unfreundliche Zungen nannten
ihn den paltenarius et barator Norfolkiae 5 . Es wird von ihm
erzählt 0 , dass er in einem Alter von neun Jahren geträumt habe»
wie er auf dem Friedhofe von St. Edmund stünde, wo ihn die Teufel
mit ausgebreiteten Armen ergreifen wollten; doch habe ihn der danebenstehende
heilige Edmund von ihnen befreit und in seine Arme
aufgenommen. Im Traume rief er laut: „Heiliger Edmund hilf mir!“
darüber sei er erwacht und seine Mutter, durch sein Geschrei erschreckt,
zu ihm getreten. Er erzählte ihr den Traum, worauf sie ihn nach
!) Yates, History and Antiquities of St. Edmunds Bury pag. 217.
2 ) Der Ort hiess nicht Botlington, wie von Einigen fälschlich angenommen wurde. S.
Kokewood, Notes, pag. 121.
3 ) J o c e I i n pag-. 29.
4 ) J o c e 1 i n pag. 50.
5 ) J o e e I i n pag. 31 und 113.
6 ) J o c e 1 i n pag. 27.