Samson von Toltington, Aht von St. Edmund.
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jener einflussreichen Personen mit dem Abte sprechen durfte
In Folge dessen geriethen aber auch die Vermögensverhältnisse des
Klosters um so mehr in Verfall, als es ohnehin an jeder auf sie bezüglichen
schriftlichen Aufzeichnung fehlte und es damals eben nur
einen kleinen Zettel gab, auf welchem die Namen der ritterlichen
Lehnsleute von St. Edmund und die der einzelnen Höfe verzeichnet
waren 3 .
Abt Hugo nahm niemals selbst eine Rechnungsablage vor 3 und
Jeder der verschiedenen Klosterbeamten that gerade was er wollte 4 .
Die Güter des Abtes wurden gegen die Kirchengesetze auf lange
Zeit verpachtet, die Wälder wurden gelichtet, die Gebäude geriethen
in Verfall, Alles wurde vom Tage zu Tage schlechter 5 und man
hatte keine andere Zuflucht, um der oft dringenden Noth abzuhelfen,
als — die Juden, denen man die kostbarsten Sachen des Kirchenschatzes
verpfändete. Da wurde dem Juden Wilhelm, Sohn
des Isaak, eine Schuldurkunde über tausend und vierzig Pfund
Sterling ausgefertigt 6 , dem Isaac, Sohn des Rabbi Joce, über
vierhundert, dem Benedict von Norwieh über achthundert und
achtzig. Wenn dann aber die Zeit der Zinszahlung kam, so war kein
Geld da und man stellte neue Schuldverschreibungen mit Einrechnung
der Zinsen aus. In den letzten acht Jahren des Abtes Hugo
nahm die Schuld mit jedem Oster- und Michaelistermine um hundert
bis zweihundert Pfund zu. Dem Beispiele des Hauptes folgten die
Glieder, zunächst diejenigen , welche irgend einen Antheil
an der Verwaltung hatten; sie verpfändeten alle Gegenstände von
Werth, deren sie irgend habhaft werden konnten 7 und stellten
so lange sie sich noch nicht eigene Siegel hatten machen lassen, mit
dem am Schreine des heiligen Edmund’s herabhängenden Siegel der
städtischen Gilde ihre Schuldbriefe aus 8 . Als Samson nachmals zur
Würde des Abtes gelangt war, forderte er den Conventualen die
*) Jo c e li n p. 28.
2 ) Jocelin p. 22.
3 ) Jocelin p. 31.
4 ) Jocelin p. 1 und 28.
5 ) J o c e I i n p. 1.
6 ) Jocelin p. 2.
7 ) Jocelin p. 2 und 22.
8 ) Jocelin p. 4.