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Samson von Tottington, AM von St. Edmund.
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bestand \ so änderte doch die Ortschaft ihren bisherigen Namens und
wurde S. Edmundshirig (Seint Edmundes biri) oder ßury
St. Edmund’s genannt. Über dem Körper des königlichen Märtyrers
erhob sich alsbald eine, freilich auch nur aus Holz gebaute Basilika
und an derselben versahen mehrere Geistliche, anfänglich vier Priester
und zwei Diakonen, den Dienst. Vermuthlich um’s Jahr 924
wurden diese Geistlichen, deren Zahl allmählich bedeutend vermehrt
worden war, zu einer Corporation vereinigt. Der König Aethelstan
schenkte der Kirche des heiligen Edmund ein kostbares Evangeliar ium
und seinBruder undNachfolger Edmund (940 — 946) verlieh unter
Hinzufügung bedeutender Schenkungen an Grundbesitz 8 der gedachten
Kirche das erste Privilegium einer Jurisdiction über die
Ortschaft selbst. Seither fehlte es auch nicht an anderweitigen
Schenkungen, welche theils Geistliche, tlieils Weltliche zu Gunsten des
heiligen Edmund vermachten; viele Urkunden der Art finden sich
in Kemble’s Codex diplomaticus aevi Saxonici.
Sowohl in Beziehung auf den heil. Edmund selbst als auch hinsichtlich
des nachmaligen Klosters zu Bury spielt eine durch Bescheidenheit
ausgezeichnete Persönlichkeit eine grosse Rolle; es ist diess
der Mönch Ae gelwin vonEly. Derselbe kommt unter der sehr eigenthümlichen
Bezeichnung: „Anriga S. Edmundi“ vor, womit es folgende
Bewandtniss hat: Die Congregation der weltlichen Geistlichen
zu St. Edmundsbury scheint durch ihren Mangel an Disciplin die
Unzufriedenheit desDiöcesanbischofes Al gar vonElmham oder Holme
(Hulme) sich zugezogen zu haben 4 ; dieser vertraute daher den Leib
des heiligen Edmund der speciellen Obhut jenes Mönches von Ely an.
Als nun zu Anfang des eilften Jahrhunderts die Dänen unter ihrem
gewaltigen Könige Suen Ostanglien abermals heimsuchten, flüchtete
Aegelwiu mit dem Körper des heiligen Edmund, den er auf einen
!) J o c e 1 i n (s. unten II. S. 129) p. 75. Quod messuagium, cum orto adjaeente, <|uem
nunc infirmarins tenet, fuit mansio B eodrici, qui fuit antiquitus dominus istius
ville, nnde et villa dicta fuit Beodrichesworth, cujus campi dominici nunc
sunt in dominio celerarii. Quod autem nunc vocatur a v e r 1 a n d fuit terra
rusticorum ejus.
2 ) R o k e w o o d I. c. p. 148 meint, der Name sei erst zur Zeit Edward’s des
Bekennprs geändert worden. Allerdings nennt noch der Liber Miraculorum
col. 852 die Bewohner von Bury: Beodricenses.
3 ) 1) u g d a 1 e I. c. Docum. IV. p. 137.
4 ) Yales 1. c. p GO.