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Full text : Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 41. Band, (Jahrgang 1863)

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Dr.  P  f  i  z  m  a  i  e  r

Namens  in  Wei.  Im  eilften  Jahre  dieses  Fürsten  (331  vor  uns.  Zeitr.)
trat  der  als  Gesetzgeber  berüchtigte  Fürstenenkel  ijj^I  Yang  von
Wei  in  die  Dienste  von  Thsin.  Im  sechzehnten  Jahre  des  Fürsten
Selling  (346  vor  uns.  Zeitr.)  vertauschte  Wei  die  seinem  Fürsten
einst  verliehene  Benennung  Kung  „Lehensfürst  ersten  Ranges“
gegen  die  ursprüngliche  geringere  Benennung  Heu  „Lehensfürst ­
  zweiten  Ranges“.
Fürst  Sching  starb  im  neunundzwanzigsten  Jahre  seiner  Lenkung ­
  (333  vor  uns.  Zeitr.)  und  hatte  zum  Nachfolger  seinen  Sohn,
den  Fürsten  Ping.
Fürst  Ping  starb  im  achten  Jahre  seiner  Lenkung  (323  vor  uns.
Zeitr.)  und  hatte  zum  Nachfolger  seinen  Sohn,  den  „Gebieter“
ppjj  Thse.  Im  fünften  Jahre  dieses  Fürsten  (320  vor  uns.  Zeitr.)
schaffte  Wei  für  seine  Fürsten  auch  die  Benennung  „Lehensfürst
zweiten  Ranges“  ab  und  belegte  sie  mit  der  geringeren  Benennung

Kiün  „Gebieter“.  Wei  bestand  damals  nur  noch  aus  dem  kleinen
Landstriche  Pö-yang  *).
Der  „Gebieter“  Thse  starb  im  zweiundvierzigsten  Jahre  seiner
Lenkung  (283  vor  uns.  Zeitr.)  und  hatte  zum  Nachfolger  seinen
Sohn,  den  „Gebieter“  Hoai.  Derselbe  ist  der  zweite  Landesfürst ­

  dieses  Namens  in  Wei.  Der  „Gebieter“  Hoai  erschien  im
einunddreissigsten  Jahre  seiner  Lenkung  (233  vor  uns.  Zeitr.)  an
dem  Hofe  des  Königs  Ngan-li  von  Wei,  woselbst  ihn  die  Machthaber
des  Landes  in  ein  Gefängniss  setzen  und  tödten  Hessen.  Das  Königsland ­
  Wei  erhob  hierauf  einen  jüngeren  Bruder  des  „Gebieters“
Thse  zum-  Landesfürsteu.  Derselbe  heisst  in  der  Geschichte  der
„Gebieter“  7t Y  uen  und  war  ursprünglich  ein  Eidam  des  Königs
von  Wei,  aus  welchem  Grunde  er  durch  die  Macht  dieses  Landes
eingesetzt  ward.
Im  vierzehnten  Jahre  des  „Gebieters“  Yuen  (239  vor  uns.
Zeitr.)  hatte  Thsin  das  östliche  Gebiet  des  Königslandes  Wei
weggenommen  und  daraus  die  „Landschaft  des  Ostens“  gebildet.

Dieser  Landstrich  ist  das  heutige

Hoi»,  Kreis  Thni-ming  in  Ho-nan.
            
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