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Full text : Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 3. Band, (Jahrgang 1849)

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hier  aus  zahlreichen  Dichtern  gegebenen  Beispiele;  nach  einer
Einleitung,  welche  von  der  Poesie  überhaupt  handelt  und  auf
sieben  und  zwanzig  Folioblättern  Beispiele  von  mehr  als  hundert ­
  Dichtern  enthält,  werden  in  sieben  Abschnitten  die  besonderen ­
  Formen  arabischer  Kunstpoesie  abgehandelt,  nämlich:
1.  die  Charaden  (el  ghaf  *);  2.  die  Muvvwes  chali 2 )  mit  wechselnden ­
  Reimen;  3.  die  Dubeit 3 ),  d.  i.  Distichen;  4.  die  Sedschel*),
  deren  Name  ganz  dem  der  Sonnete  entspricht,  indem ­
  Sedfchel  ein  Klinggedicht  heisst;  das  arabische  Wort
hat  sich,  wiewohl  in  einer  anderen  Bedeutung,  im  Spanischen
Zagala  erhalten;  5.  die  M  e  w  a  1  i  a  5 },  Volkslieder;  6.  K,an
we  K,  an 6 },  wahrscheinlich  der  Ursprung  des  französischen
Cancan;  7.  die  Kauma 7 );  der  grösste  Künstler  in  diesen
verschiedenen  Kunststücken  ist  der  Dichter  Ssafieddin  von
Hille,  von  welchem  auch  die  meisten  Beispiele  gegeben  werden.
LXXIII.  H.  Von  den  Eigenschaften  des  Menschen,  den  Ehen
und  Ehescheidungen,  in  fünf  Abschnitten:  1.  von  der  Trefflichkeit ­
  der  Ehe,  2.  von  den  guten  Eigenschaften  der  Weiber;
3.  von  den  schlechten  Eigenschaften  der  Weiber;  4.  von  der
List  und  dem  Betrug  der  Weiber  mit  zwei  besonderen  Excursen
  über  die  Beischläferinnen  und  aphrodisischen  Reizmittel;
5.  von  der  Ehescheidung  mit  mehreren  hieher  gehörigen  Erzählungen. ­
  LXX1V.  H.  Von  dem  Verbote  des  Weines.  LXXV.  H.  Von
Scherzen  und  Spässen,  in  so  weit  dieselben  erlaubt  oder  verboten, ­
  in  sieben  Abschnitten:  1.  von  den  Possenreissern  und  Lustigmachern; ­
  2.  von  den  Scherzen  dummer  und  geistreicher

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