Full text: Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 13. Band, (Jahrgang 1854)

Bericht über die in Konstantinopel erschienenen Werke. 
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mit der in jüngster Zeit stattgehabten Gründung der Elementarschule 
Rü sch die enden. Hierauf folgt auf 23 Seiten ein arabisch-grie 
chisch-lateinischer Kalender mit Angabe der Feste und denkwür 
digen Tage als Randglossen. An diesen schliesst sich das Verzeich 
niss sämmtlicher osmanischer Civil- und Militärwürden als auch geist 
licher Functionäre in der Hauptstadt und in den Provinzen, der Ver 
treter der Pforte im Auslande und der hier residirenden fremden 
Gesandtschaften auf 51 Seiten; hierauf folgt eine Liste aller im 
osmanischen Reiche erscheinenden Zeitungen, 31 an der Zahl; auf 
diese ein Tarif der Post- und Dampfbootverbindungen, hierauf die 
Angabe der für die Sitzungen sämmtlicher administrativer Conseils 
anberaumten Tage und Stunden, worauf endlich der legale Cours der 
in der Türkei umlaufenden Münzen angesetzt und mit einigen nach 
träglichen Berichtigungen und Veränderungen geschlossen wird. 
Unter den übrigen Conseils nimmt auch die neugestiftete Akademie 
der Wissenschaften Endschümeni Dänisch als letztes derselben 
eine Seite Raum ein. 
Scherli elkafsidet en-Nömanije *)> d. h. Commentar zur 
„Nömanije“ betitelten Kafside, ein in der obgenannten Staats 
druckerei lithographirter Octavhand von 211 Seiten, von welchen 4 
den Urtext der arabischen Kafside und 207 den Commentar enthalten. 
Als Epoche der Vollendung wird die Mitte des Monats Rebi-elewwel 
bezeichnet. Der Verfasser, Es-seid Eihadsch Ibrahim Chalil, 
ehemaliger Oberst-Heerrichter von Rumelien, sagt in der auf den 
Originaltext folgenden arabischen Vorrede, dass der Dichter der 
Kafside, der grosse Imam, die Leuchte der Religion, Ebu Hanife 
Noman Ibn’ Es - sabit Elkufi (geboren im Jahre 80 d. H.) durch 
den Propheten mittelst zweier Prophezeiungen angekündigt worden 
sei und zwar als Verherrlicher Moham med’s, wie dieser seiner 
seits den Vater der Menschen Adam verherrlicht habe. Unmittelbar 
nacli dem Vorworte beginnt der Commentar dieses ziemlich unpoe 
tischen Lobgedichtes auf den Gründer des Islams, und zwar ist jedes 
Distichon abgesondert abgebandelt, so dass zuvörderst je zwei Verse 
des Textes, hierauf die Erklärung 2 ) des Sinnes derselben, dann die 
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