902
Scliuchardt.
tente 24 (sogar eu bem contente lie 21), non tem Boz cansado 154,
quando tem cansado 148 und eu ja estd cansado 147, tem bureau’s
riba 174 und estdvieza’s riba 180. Im Ceylonport, stellt tem aucli
immer für e; in unseren Texten aber ist dies allzu häufig - ,
als dass es mit Sicherheit sich als nicht authentisch betrachten
liesse. Zuweilen fehlt es: quem aquelle? 37, este minha nom 200
(sogar auch estd: quem la 109). Doch wird es auch durch tem
ersetzt: ja tem tempo 114. 142, nom tem tarde 145 (he bem
tarde 78).
Das Imperfectum wird mit tinha gebildet. Organische
Imperfectformen: devia, era, podia, queria, tinha; die letztere
scheint das Perfectum im Sinne von ,habui' zu vertreten
(10. 13).
Das positive Perfectum hat ja (auch ja foi), das negative
nunca. Nunca sabe 257 in präsentischer Bedeutung. Vusse nun[c]
ja da VIII, 29 ,Ilir habt niemals gegeben.'
Das positive Futurum hat lo (Jiede 93. 95, hade 288),
das negative nada. Die volle Form logo in ja logo to vai 72
(Sie sind schon im Begriff zu gehen) und nom hade 144. Nada
sabe 124 in präsentischer Bedeutung. Von dem Futurum mit
hade ist ein Conditionalis mit liavia de 218 abgeleitet.
Die Wortstellung ist wie auch sonst im Indoportugiesischen
ziemlich frei, z. B. eu noticia nom tinha 29, eu bem
contente he 21, bastanti cousa tem que faze 84.
Befremdlich ist die spanische Wortform liombre für
homem, homi, homm (Ceylon, Cochim, Diu). 1
Gegenüber dem Indoportugiesischen der noch heute portugiesischen
Colonien wird das der schon längst unter britischer
Herrschaft stehenden Gebiete Spuren englischen Einflusses
aufweisen. In den Texten von Cochim finde ich allerdings
einige englische Wörter, sonst aber kaum etwas, was mit Wahr-1
Herr Mascarenhas erklärt dies aus dem Einfluss europäischer Missionäre.
So habe der Spanier Br. Hilario de S l “ Teresa gesagt: chama aquelle
liombre, falle com aquelle liombre, aquelle bom liombre. Von vielen indoportugiesischen
Frauen und Kindern hat Herr M. liombre gebürt (in der
zuletzt gesandten Uebersetzung der biblischen Parabel schreibt er selbst
aber liomi), und ebenso libro, nicht livro und libre, nicht livre. Sollte
nicht liie und da in den romanischen Urzeiten die Autorität des geistlichen
Wortes ähnlich gewirkt haben?