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Zinger lc.
Es cham auch zti der frawen güt
ein magt chlagund ir armüt.
Si pat etwaz ir gehen,
das sy furpas mochte leben.
375 Si gab ir ains rindelein (1. ain ring.).
,trewen,‘ sprach (sy), ,ich wil sein
Nemen von dir nicht;
gib mir etwaz anders icht.
Es wurd mir leichte verstoln,
380 so müst ich armtit aber doln.‘
Do die magt geret also,
Breida gab ir do
Ir gurtel 1 vnd begund ir sagen,
das sy die sulde[n] tragen
385 Zu den siechen vnd sy da mit
aus wasser sprengen ze aller zeit.
Wer da mit gesprenget wurde,
der wurd gesund von aller purd.
Die magt hie (1. gie) haim wieder. Bl. 101 a
390 was siechen sy gesprenget sider,
Die wurden immer an der stunt
von allem siechtum wol gesunt.
Darurnb ir gegeben vil wart.
das selb wart auch nicht gespart;
395 Was man gab ir,
daz wart 2 durch got vergeben schir.
Dar nach hub sich ein 3 hunger
in dem land besunder,
Das lutzel het ieman prot.
400 es betwang des hunger not
Sand brigeden die raine magt,
sy muste durch not sein bereit
Vnd für in die stat ymbriam
zu dem pischof, der got auch zam;
1 vor gurtel ist gulte getilgt.
2 vor wart ist vor got getilgt.
3 ein übergeschrieben.