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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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Pfizmaier.

Das  vielfache  Futurum.
Diese  Zeit  hat  weder  Endungen  noch  unterscheidende
Silben.  Man  bildet  sie:
Für  den  Positiv  aus  der  ersten  unbestimmten  Art  und
aus  dem  Hillszeitworte  dg’nakhing,  dem  zukünftigen  Mittelwort
von  agükhing  ich  bin.  Z.  B.  sügnan  dg’nakhing  ich  werde  nehmen.
Süngan  ,mir  nehmen*  ist  die  einfache  öder  erste  unbestimmte  Art.
Für  das  Negativum  bildet  man  diese  Zeit  aus  dem  Participium
  des  unvollendeten  Präteritums  und  aus  ag’nag’uljut’ing,
dem  Negativum  des  oben  genannten  Hilfszeitwortes  dg’nakhing.
Die  Wörter  dg’nakh,  mit  dg’nakhing  gleichbedeutend,  üljuk  ,nicht*
und  das  persönliche  Fürwort  t’ing  ,icli*  sind  hier  zu  agnag’uljut’ing
  abgekürzt,  z.  B.  sunag’nag’üljut’ing  ich  werde  nicht
üehmen,  statt  silnakh  ag’nag’üljuting.  Das  Participium  des  unvollendeten ­
  Präteritums  ist  sunach  der  genommen  hat.
Das  vollendete  Futurum..
Die  unterscheidenden  Sylben  sind  dieselben,  wie  in  dem
vollendeten  Präteritum,  nämlich  kha  für  die  erste  und  tcha  für
die  zweite  Abwandlung.  Es  ist,  weil  diese  Zeit  von  dem  vollendeten ­
  Präteritum  abgeleitet  wird.  Die  Endungen  sind:
Khdngan  und  tchängan  für  den  Positiv,  z.  B.  sukhdngan
ich  nehme,  werde  nehmen,  inachtangan  ich  ende,  werde  enden.
Kdnganuljük,  tchanganüljuk  und  tchdläkangan  für  das  Negativum, ­
  z.  B.  sükhänganuljuk  ich  nehme  nicht,  werde  nicht
nehmen,  inatchdläkangan  ich  ende  nicht,  werde  nicht  enden.
Der  erste  Conjunctiv.
Der  erste  Conjunctiv,  oder  der  Conjunctiv  mit  einem  Bindeworte, ­
  besitzt  vier  Zeiten:  die  gegenwärtige,  zwei  vergangene
und  die  unbestimmte  zukünftige.
Statt  der  vielfachen  zukünftigen  und  der  vollendeten  zukünftigen, ­
  oft  auch  statt  aller  zukünftigen  Zeiten,  gebrauche
man  die  gegenwärtige  Zeit.  In  die  zukünftige  Zeit  hingegen
werde  ein  Zeitwort  von  folgerndem  Sinne  gesetzt.  So  z.  B.  ig’dmanakh
  achtagumin  agusisik  iudukakuchtchin,  wenn  du  gut  bist,
wirst  du  eine  Belohnung  davontragen.  Dieser  Satz  dürfte,  um
verstanden  zu  werden,  eine  Analyse  nöthig  haben.
            
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