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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

Die  Sprache  der  Aleuten  und  Fuchsinsoln.

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Uljuk  und  gana  gebraucht  man  mehr  bei  Zeitwörtern;
welche  sich  auf  die  Handlung  der  Person  beziehen.  Uika  und
läga  bei  Zeitwörtern,  welche  sich  auf  Sachen  beziehen.
Die  Zeiten  sind  im  Indicativ  eigentlich  sechs,  deren  Bedeutung ­
  nahezu  dieselbe  ist,  wie  in  den  anderen  Sprachen.
1.  Die  gegenwärtige  Zeit,  z.  B.  Sukülching,  abgekürzt  sükung
ich  nehme.
2.  Das  unbestimmte  Präteritum,  z.  B.  Mnakhing  ich  nahm.
3.  Das  vollendete  Präteritum,  z.  B.  Mithang  ich  nahm.
4.  Das  unbestimmte  Futurum,  z.  B.  üudukakung  ich  werde
nehmen.
5.  Das  vielfache  Futurum,  z.  B.  &ungan  dgnakhing  ich
werde  nehmen.
6.  Das  vollendete  Futurum,  z.  B.  hikhdngan  ich  nehme,
werde  nehmen.
Ausser  diesen  Zeiten  gibt  es  im  Indicativ  noch  andere
zusammengesetzte  Zeiten,  welche  durch  die  Zeitwörter  ag’ikung
ich  habe,  adükakung  ich  bin,  und  die  eingesetzten  Partikeln  sägü,
t’i,  jaku  u.  s.  w.  gebildet  werden.  Diese  Zeiten  sind:
1.  Das  zusammengesetzte  Präsens  wird  durch  den  ersten
Infinitiv  mit  Hilfe  des  Zeitwortes  ag’ikung  ,ich  habe'  gebildet,
z.  B.  Stingan  ag’ikung  ich  nehme  oder  ich  habe  zu  nehmen,
sümin  ag’ikun  du  nimmst  oder  du  hast  zu  nehmen.
2.  Die  zusammengesetzte  vorübergehende  Zeit  ist  beinahe
ein  Präsens  und  wird  durch  Hinzufügung  der  Partikel  sägu  zu
dem  Präsens  gebildet.  Diese  Partikel  bezeichnet  eine  unlängst
oder  erst  jetzt  geschehene  Handlung,  z.  B.  susa  gukhung  ich
habe  jetzt  oder  in  diesem  Augenblick  genommen.
3.  Die  längstvergangene  Zeit  wird  durch  die  Partikeln
jaku,  juku  mit  dem  Sinne  ,längst',  wie  auch  durch  das  Nebenwort ­
  unug’üljuk,  ,längst',  welches  man  zu  dem  Präteritum  hinzufügt, ­
  gebildet,  z.  B.  unug’üljuk  Sukhang  ich  habe  längst  genommen.
4.  Das  zusammengesetzte  Futurum  bildet  man  aus  dem
Mittelworte  des  unbestimmten  Präteritums  und  aus  dem  Zeitworte ­
  adükakung,  in  der  Zusammensetzung:  dukakung,  welches
sieli  nach  Personen  und  Zahlen  verändert,  während  das  Mittelwort ­
  selbst  unverändert  bleibt,  z.  B.  Sunachdükakung  ich  bemühe
mich  zu  nehmen,  oder  eigentlich:  ich  werde  einer  sein,  der
genommen  hat.  Dukakung  oder  adükakung  ist  nämlich  das
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