Die Sprache der Meuten und Fuchsinseln.
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4. Der Accusativ hat immer die Endung des gewöhnlichen
oder einfachen Nominativs.
5. Der Präpositiv endet auf gan und bisweilen bei den
Participien auf gam. Er wird durch Hinzufügung dieser Sylben
an den verkürzten Nominativ gebildet, z. B. verkürzter Nominativ:
adä Vater, Präpositiv addgan von dem Vater.
Die auf ikh endenden Wörter haben keinen Präpositiv
und wird statt dessen der Genitiv gebraucht, z. B. inikh Himmel.
Man sagt nicht inigan ilän, sondern inirn ilän von dem Himmel.
Der Präpositiv werde oft statt des Genitivs gebraucht, z. B.
angdgan angä die Hälfte der Hälfte oder ein Viertel. Angd die
Hälfte, bisweilen im figürlichen Sinne: die Seite. Angdgan von
der Hälfte. Auch werde umgekehrt der Genitiv statt des Präpositivs
gebraucht, z. B. statt addgan. ilän ,von dem Vater' sagt
man bisweilen adam ilän.
Man könne zu diesen Beugefällen auch den Vocativ zählen,
welcher durch Hinzufügung der Interjection ä an den einfachen
Nominativ gebildet werde, z. B. amdn jener, aman-ä jener! als
Ausrufung. Diese Partikeln werden jedoch auch Zeitwörtern
bei Fragen angehängt, weshalb sie hier nicht unter die Beugefälle
eingereiht wurden.
Die unbestimmten Beugefälle des Duals seien nicht mehr
als zwei: der Nominativ oder allgemeine Beugefall und der
Dativ, doch häufiger sei nur der allgemeine, welcher auf hik
und ich endet. Die erstere Endung haben die im unbestimmten
Nominativ einfacher Zahl auf Ich und ch, die letztere die auf
g endenden Wörter. Diesen Beugefall bilde man bei den auf
kh und ch endenden Wörtern aus dem verkürzten Nominativ
durch Hinzufügung der Silbe kik, bei den auf g endenden
Wörtern durch Hinzufügung von ich, z. B. add der Vater,
addkik zwei Väter, kannug Herz, kannügich zwei Herzen.
Dagegen endet sich der Dativ, welcher zugleich ein unbestimmter
und zueignender sei, auf hin, z. B. atdkin den zwei
Vätern, kannügikin den zwei Herzen.
Die Plurale der unbestimmten Beugefälle sind zwei: der
Nominativ oder der allgemeine Beugefall -und der Dativ.
1. Der Nominativ des Plurals endet immer auf n und ngin,
und wird aus dem Genitiv einfacher Zahl durch Veränderung
des m zu n gebildet, z. B. ädam des Vaters, ddan die Väter.
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