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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

Die  Sprache  der  Meuten  und  Fuchsinseln.

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4.  Der  Accusativ  hat  immer  die  Endung  des  gewöhnlichen
oder  einfachen  Nominativs.
5.  Der  Präpositiv  endet  auf  gan  und  bisweilen  bei  den
Participien  auf  gam.  Er  wird  durch  Hinzufügung  dieser  Sylben
an  den  verkürzten  Nominativ  gebildet,  z.  B.  verkürzter  Nominativ: ­
  adä  Vater,  Präpositiv  addgan  von  dem  Vater.
Die  auf  ikh  endenden  Wörter  haben  keinen  Präpositiv
und  wird  statt  dessen  der  Genitiv  gebraucht,  z.  B.  inikh  Himmel.
Man  sagt  nicht  inigan  ilän,  sondern  inirn  ilän  von  dem  Himmel.
Der  Präpositiv  werde  oft  statt  des  Genitivs  gebraucht,  z.  B.
angdgan  angä  die  Hälfte  der  Hälfte  oder  ein  Viertel.  Angd  die
Hälfte,  bisweilen  im  figürlichen  Sinne:  die  Seite.  Angdgan  von
der  Hälfte.  Auch  werde  umgekehrt  der  Genitiv  statt  des  Präpositivs ­
  gebraucht,  z.  B.  statt  addgan.  ilän  ,von  dem  Vater'  sagt
man  bisweilen  adam  ilän.
Man  könne  zu  diesen  Beugefällen  auch  den  Vocativ  zählen,
welcher  durch  Hinzufügung  der  Interjection  ä  an  den  einfachen
Nominativ  gebildet  werde,  z.  B.  amdn  jener,  aman-ä  jener!  als
Ausrufung.  Diese  Partikeln  werden  jedoch  auch  Zeitwörtern
bei  Fragen  angehängt,  weshalb  sie  hier  nicht  unter  die  Beugefälle ­
  eingereiht  wurden.
Die  unbestimmten  Beugefälle  des  Duals  seien  nicht  mehr
als  zwei:  der  Nominativ  oder  allgemeine  Beugefall  und  der
Dativ,  doch  häufiger  sei  nur  der  allgemeine,  welcher  auf  hik
und  ich  endet.  Die  erstere  Endung  haben  die  im  unbestimmten
Nominativ  einfacher  Zahl  auf  Ich  und  ch,  die  letztere  die  auf
g  endenden  Wörter.  Diesen  Beugefall  bilde  man  bei  den  auf
kh  und  ch  endenden  Wörtern  aus  dem  verkürzten  Nominativ
durch  Hinzufügung  der  Silbe  kik,  bei  den  auf  g  endenden
Wörtern  durch  Hinzufügung  von  ich,  z.  B.  add  der  Vater,
addkik  zwei  Väter,  kannug  Herz,  kannügich  zwei  Herzen.
Dagegen  endet  sich  der  Dativ,  welcher  zugleich  ein  unbestimmter ­
  und  zueignender  sei,  auf  hin,  z.  B.  atdkin  den  zwei
Vätern,  kannügikin  den  zwei  Herzen.
Die  Plurale  der  unbestimmten  Beugefälle  sind  zwei:  der
Nominativ  oder  der  allgemeine  Beugefall  -und  der  Dativ.
1.  Der  Nominativ  des  Plurals  endet  immer  auf  n  und  ngin,
und  wird  aus  dem  Genitiv  einfacher  Zahl  durch  Veränderung
des  m  zu  n  gebildet,  z.  B.  ädam  des  Vaters,  ddan  die  Väter.
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