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P f i z m a i e r.
Bei den Substantiven beobachtet man bis sechzehn verschiedene
Endungen oder Beugefälle, welche eine verschiedene
Eintheilung haben.
Weniaminow gibt den Substantiven der aleutischen Sprache
fünf Beugefälle: den Nominativ, Genitiv, Dativ, Accusativ und
Präpositiv, z. B. add der Vater, ’ädam des Vaters, ’adamdn
dem Vater, ’ ädakh den Vater, addgan ilan von dem Vater.
Im Dual und Plural hingegen sind nicht mehr als drei Beugefälle:
der Nominativ oder die gemeinschaftliche Endung, der
Dativ und bisweilen der Präpositiv.
Die Beugefälle theilen sich je nach ihrer Bedeutung und
nach den Endungen in unbestimmte, zueignende und persönliche,
instrumentale oder organische.
Unbestimmte Beugefälle seien solche Endungen, welche
sich auf keine Person beziehen, oder bei welchen die auf die
unbestimmte Person bezügliche Sache sich verändert, z. B.
ädakh Vater. Unbestimmte Beugefällo sind in der einfachen
Zahl fünf:
1. Der Nominativ. Dieser Beugefall ist ein zweifacher:
ein gewöhnlicher oder einfacher und ein verkürzter. Der letztere
entsteht durch Wegvverfung des letzten Vocals und Uebertragung
des Accents auf die letzte Sylbe. Z. B. ädakli Vater,
gekürzter Nominativ: «da; taijagukh Mensch, verkürzter Nominativ:
tavjagu: edeh Hand, verkürzter Nominativ: cd.
In den auf g endenden Wörtern, in welchen vor dem
Endvocal nicht g, sondern die übrigen Buchstaben' wie n, kh
und andere sich finden, wird der verkürzte Nominativ durch
Hinzufügung von a gebildet, z. B. kannüg Herz, verkürzter
Nominativ: kannuga.
2. Der Genitiv hat die Endung m und wird durch Hinzufügung
dieses Buchstaben an den verkürzten Nominativ gebildet,
z. B. verkürzter Nominativ: add Vater, ädam des Vaters.
Der Accent jedoch bleibt, wie er in dem einfachen Nominativ
(ädakh) gewesen.
3. Der Dativ endet auf man und wird durch Hinzufügung
der Silbe an an den Genitiv und zugleich mit einem neuen
vorgeschobenen Accente gebildet, z. B. ädam des Vaters adamän,
dem Vater.