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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

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P  fi  zmaier.

veränderliche  oder  unveränderliche,  auch  VergrösserungsWörter
und  Verkleinerungswörter.
Die  ursprünglichen  Wörter  sind  insgesammt  Namen  oder
Benennungen  von  Sachen  und  einfache  Zeitwörter,  z.  B.  tdngakh
Wasser,  tünukh  Wort,  Sprache,  sunung  ich  nehme  u.  s.  w.
Abgeleitete  WÖrter  sind:  tangakükhiny  ich  trinke,  tangacchikükhing
  ich  gebe  zu  trinken  (von  tdngakh  Wasser),  tunuchtakukhing
  ich  spreche  (von  tünukh  Wort),  suchtakükhing  ich  halte,
empfange  (von  Sünung  ich  nehme)  u.  s.  w.
In  der  aleutischen  Sprache  gibt  es  ziemlich  viele  von
Nennwörtern  stammende  Zeitwörter  und  lässt  sich  fast  von
jedem  Nennworte  oder  Namen  ein  Zeitwort  bilden,  z.  B.  akdljukh
  Weg,  akakükhing  ich  gehe  auf  dem  Wege;  cdjakh  Theo,
cajukükhing  ich  trinke  Thee.  Es  gäbe  aber  durchaus  keine
verbalen  Nennwörter  und  besonders  keine  solchen,  welche  im
Russischen  auf  nie  enden.  In  diesem  Falle  gebrauche  man  an
deren  Stelle  Mittelwörter  der  vergangenen  vollendeten  Zeit  in
der  vielfachen  Zahl,  z.  B.  al'ljuchtdsakhangin  das  Schreiben
(iincaHie),  d.  i.  die  geschriebenen  (naimcauHHii).
Einfache  Wörter  sind:  ädakh  Vater,  euch  Hand  u.  s.  w.
Zusammengesetzte  Wörter  sind:  adag’iläkalching  ich  habe
keinen  Vater,  cag’üäkakh  ohne  Hand,  keine  Hand  habend,  aläm
ig’i  Walfischleber  u.  s.  w.
Veränderliche  Wörter  sind  das  Nomen,  Pronomen,  Verbum,
Participium,  die  Präposition  und  das  Ädverbium.
Unveränderliche  Wörter  sind  die  Conjunction  und  die
Interjection.
Verkleinerungswörter  bildet  man  aus  Nennwörtern,  indem
man  die  Endungen  Ich,  g,  ch  zu  gaclakh  oder  dakh  verändert.
Bei  den  umnakischen  Aleuten  enden,  wie  schon  früher  gesagt
worden,  die  Verkleinerungswörter  auf  kucakh,  z.  B.  cach  Hand,
cddalch  und  cakücakli  Händchen.
Vergrösserungswörter  bildet  man,  indem  man  die  oben
genannten  Endungen  zu  ndchcchikh  oder  ndmkukh,  auch  zu  l'gukh,
dika  und  ma  verändert,  z.  B.  candchcchikh  oder  candmkuch  eine
grosse  Hand;  cig’dnakh  Fluss,  cigandTgukh  ein  grosser  Fluss.
Alle  auf  Ich  und  ch  endenden  Wörter  verändern  in  Verbindung ­
  mit  der  Conjunction  üljukli  ,nicht/  die  Endbuchstaben ­
  kh,  ch  zu  einem  g  mit  einem  Hauchlaute  (g’),  und  die
            
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