Die Sprache der Aleuten und Fuchsinseln.
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nicht anders sagen als: ,Aus den heiligen Büchern erkennen
wir Gott'.'
Desswegen könne man die Eigenschaften und die Schönheiten
der aleutischen Sprache nicht sowohl in den Uebersetzungen
in sie, als in der von Weniaminow in aleutischer
Sprache verfassten Belehrung (gedruckt in der Moskauer Synodaldruckerei
im Jahre 1840) ersehen, in welcher nach Möglichkeit
alle dieser Sprache eigenthümlichen Wendungen, Ausdrücke
und selbst Schönheiten bewahrt seien.
Der jetzige 'Gebrauch der aleutischen Sprache sei der
ungünstigste für ihre Erhaltung in ihrem alten Zustande, weil
die Aleuten bei der Annahme des christlichen Glaubens, keine
Schrift besitzend, ihre alterthümlichen Lieder verloren, in welchen
sie die glücklichen Unternehmungen ihrer Waghälse und
die unglücklichen Zufälle ihrer auf dem Meere in Noth gerathenen
Reisenden besangen. Einige Aleuten erinnern sich
zwar auf irgendwelche Erzählungen, jedoch Erzählungen können
nicht in dem Masse die Sprache bewahren, wie gemeinschaftliche
Liedei - , weil auch der beste Erzähler in seinen Erzählungen
sich nicht um die Bewahrung der alten Ausdrücke bekümmere,
sondern in der Sprache seiner Zeit es überbringe. Deswegen
sei es jetzt nicht möglich, Denkmale der alten Sprache zu
finden.
Viele alte Leute versichern, dass ihre gegenwärtige Sprache
um Vieles von der alten verschieden sei, wissen aber nicht zu
erklären worin namentlich. In früherer Zeit bezeichneten die
Unalaschkinzen, und in der gegenwärtigen die Atchinzen, das
Meer durch das Wort injüdakh, den Himmel durch das Wort
khujüdakh, aber jetzt wird statt des ersteren das Wort alag’ukh,
statt des letzteren das Wort inikh gebraucht. Injüdakh bedeute
eigentlich: ,sieh biegend' oder ,biegsam', von dem wenig gebräuchlichen
Verbum injukükldng, ich biege mich. Khujüdakh
sei man nicht im Stande, genau zu übersetzen, doch es müsse
von dem Verbum khujukükhing ,ich lege mich' stammen. Es
möge daher ,abliegend' oder ,rings um etwas liegend' ausdrückcn.
Viele Aleuten, welche mehr oder weniger russisch verstehen,
besonders diejenigen aus der Zahl der des Lesens und
Schreibens Kundigen, gebrauchen ohne Noth in den Gesprächen