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Zi mm ermann.
insofern sie gefällt oder missfällt, in Betracht gezogen wird.
Je nachdem im Auge behalten wird, dass der Gegenstand als
solcher ein anderes als die auf ihn bezügliche Vorstellung ist,
fallen die Gebiete der Vernunft und des Geschmackes auseinander
; je nachdem anerkannt wird, dass jedem Gegenstand eine
auf ihn ausschliesslich bezügliche Vorstellung zugehöre, stellen
die Umfänge der Gegenstände des Geschmackes und der Gegenstände
der Vernunft zwei mit einander congruirende Gebiete dar.
Hunte selbst hat die treffende Bemerkung gemacht, dass
das Wohlgefallen an einer gewissen Willenseigenschaft von dem
Umstand, ob die letztere thatsächlich vorhanden, unabhängig
sei. In diesem Fall ist die blosse Vorstellung jener Willenseigenschaft
(welche letztere vielleicht gar nicht existirt) Object
des Gefallens. Ihm wäre es leicht gewesen, bei weiterer
Verfolgung dieses Gedankenganges zu der Einsicht zu gelangen,
dass die Abhängigkeit des Beifalls oder Missfallens von der
blossen Vorstellung nicht bloss bei Willenseigenschaften, sondern
überhaupt bei allen möglichen Objecten des Geschmackes statthabe.
Wo immer der Geschmack seine Function ausübt, geschieht
es infolge einer dem Geiste vorschwebenden Vorstellung,
ohne Rücksicht darauf zu nehmen, ob derselben ein Gegenstand
in der Wirklichkeit entspreche oder nicht. Nicht der Gegenstand
der Vorstellung (wenn ein solcher existirt), sondern die
Vorstellung selbst (auch wenn keiner existirt) ist der Gegenstand
des Geschmackes.
Hume hat dem beschränkten Zweck seines unmittelbaren
Vorhabens gemäss sich damit begnügt, die Wirksamkeit des
Geschmackes lediglich den Vorstellungen von Willenseigenschaften
gegenüber, mit Ausschluss der Vorstellung anderer
Gegenstände, geltend zu machen. Indem er die Aussprüche
des Geschmackes nur in Bezug auf Willenseigenschaften provocirt,
hat er aus dem weiten Gebiet, das dessen Jurisdiction
unterworfen ist, gleichsam nur einen Sector herausgeschnitten
und nach der Natur der in demselben enthaltenen Geschmacksobjecte,
welche durchgehends Willenseigenschaften, also Eigenschaften
sind, von welchen der sittliche Werth oder Unwerth
desjenigen, an dessen Wollen sie sich finden, abhängt, den
Geschmack selbst, insofern er innerhalb dieses begrenzten
Gebietes thätig ist, als sittlichen Geschmack bezeichnet. Wäre