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Z i m m er in u u n.
Wollen aufgehoben und an dessen Stelle jener mehr oder weniger
realer d. i. mehr oder weniger sich behauptender Wollen
gesetzt, der Erfolg zum Kennzeichen des Rechts, die Logik
der Thatsachen zur Ethik des Willens erhoben wird.
Das letzte der oben angeführten angeblichen Kennzeichen
des guten Wollens, dessen Vernünftigkeit, drückt zwar, wenn
unter Vernunft die praktische Vernunft, also diejenige verstanden
wird, von deren Ausspruch der Werth oder Unwerth
des Wollens abhängig ist, ein. ausschliessliches Merkmal des
guten Wollens in der Weise aus, dass jedes von der praktischen
Vernunft als vernünftig anerkannte Wollen gut ist und jedes
gute Wollen von dieser als vernünftig anerkannt wird, läuft
aber im Grunde auf eine leere Tautologie, ein idem per idem
hinaus, indem zwar nur gut ist, was die praktische Vernunft als
solches bestimmt, aber auch nur jene Vernunft, welche das Gute
bestimmt, die praktische Vernunft ist. Wird jedoch unter Vernunft
die theoretische Vernunft entweder im formalen (logischen)
oder im realen (metaphysischen) Sinne verstanden, so dass
entweder jedes Wollen, das (im logischen Sinne) widerspruchslos,
oder das mit dem Inhalt der theoretischen Philosophie (im
metaphysischen Sinne) d. i. dem Wesen der wirklichen Natur
oder der wirklichen Geschichte in Uebereinstimmung steht, gut
sei, so fiele im ersteren Falle gutes Wollen mit dem Wollen
eines Möglichen, böses Wollen mit dem eines Unmöglichen;
im zweiten Falle gutes Wollen mit dem Wollen eines dem Wirklichen
dem Wesen nach Verwandten, böses mit dem Wollen eines
dem Wesen des Wirklichen Entgegengesetzten zusammen, würde
das Ethische im ersten Falle vom Logischen, im zweiten Falle
vom Physischen abhängig, und im ersten Falle Möglichkeit oder
Unmöglichkeit, im zweiten Falle Wirklichkeit oder Nichtwirklichkeit
zum Prüfstein und Massstab vonWerth und Unwerth gemacht.
Letzteres würde nur dann erlaubt, das gute Wollen nur
dann mit dem Wollen des Möglichen oder Wirklichen identisch
sein, wenn entweder das logisch Mögliche auf das ethisch Gebotene
eingeschränkt, das logisch Unmögliche mit dem ethisch
Unerlaubten identisch, oder, wie im Optimismus, das Seiende
das Beste unter den Möglichen, ein anderes als das Wirkliche
nicht nur unmöglich, sondern auch schlechter als dieses wäre.
Indem die stoische Schule das Gute als das mit der Natur Ueber-