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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 105. Band, (Jahrgang 1844)

TJeber  Hume’s  empirische  Begründung  der  Moral.

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nach  Helmholtz  die  verschiedene  Klangfarbe  der  mittels  dieser
Instrumente  erzeugten  Töne  beruht);  es  genügt,  wenn  überhaupt
die  überwiegende  Mehrzahl  der  mitvernehmbaren  Töne  (Obertöne) ­
  Schwebungen  mit  sich  führt.
Ein  Versuch,  die  Reihe  der  möglichen  Willensverhältnisse
über  die  Annahme,  dass  beide  Wollen  verschiedenen  wirklichen
Wollenden  angehören,  hinaus  zu  vermehren,  hat  keine  Aussicht
auf  Erfolg.  Ein  solcher  könnte  nur  darauf  ausgehen,  entweder  die
Zahl  oder  die  Qualität  der  verschiedenen  wirklichen  Wollenden
näher  zu  bestimmen.  Die  Fixirung  einer  bestimmten  Anzahl  derselben ­
  (3,  4  .  .  .  n)  würde  kein  neues  Resultat  hervorrufen;  denn
es  ist  gleichgiltig,  ob  die  Verschiedenheit  des  gegenwärtigen  von
dem  früheren  Zustand,  die  Herbeiführung  bisher  nicht  vorhandener ­
  oder  Abänderung  vorhandener  Beziehungen  zwischen  den
Wollenden  durch  mehrere  oder  wenigere  Wollende,  dagegen  von
Wichtigkeit,  ob  dieselbe  durch  diese  zufällig  oder  vorsätzlich  begründet ­
  wird.  Die  Fixirung  einer  bestimmten  Qualität  der  verschiedenen ­
  wirklichen  Wollenden  aber  würde  ebensowenig  ein
neues  Ergebniss  nach  sich  ziehen:  denn  wenn  diese  nähere
Bestimmung  in  der  Festsetzung  eines  gewissen  Intensitätsgrades
des  Wollens  bestünde,  so  würde  dieselbe  auf  das  an  erster
Stelle  bereits  aufgestellte  Verhältniss  blosser  Willensstärken
zurückzuführen  sein;  wenn  dagegen  eine  bestimmte  Beschaffenheit ­
  des  Willensinhaltes  gefordert  würde,  so  wäre  dadurch  dasjenige ­
  vorausgesetzt,  was  eben  erst  gefunden  werden  soll,  nämlich ­
  diejenige  Beschaffenheit  des  Wollens,  durch  welche  dasselbe
einen  unbedingt  gebührenden  Vorzug  vor  jedem  anders  beschaffenen ­
  Wollen  empfängt.  Das  Willensverhältniss,  das  unter
der  Annahme  zugleich  der  Unterschiedenheit  und  Wirklichkeit
der  (beiden)  Wollenden  zu  Stande  kommt,  scheint  daher  als  natürliche ­
  obere  Grenze  der  überhaupt  möglichen  Willensverhältnisse
angesehen  werden  zu  müssen,  wie  das  in  der  vorangegangenen
Auseinandersetzung  an  erster  Stelle  aufgeführte  Verhältniss
blosser  Willensstärken  deren  untere  abgibt.  Zwischen  beiden
bewegt  sich  die  Scala  der  Willensverhältnisse,  wie  zwischen
Grundton  und  Octave  die  Scala  der  Ton-  und  zwischen  dem
Roth  und  Violett  des  Spectrums  jene  der  Farbenintervalle.  Die
beiden  aus  dem  letztgenannten  Willensverhältnisse  durch  die
Hinzufügung  des  Merkmales  einerseits  der  Zufälligkeit,  ander-
            
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