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Zimmer mann.
noch in der durch Anschauung gegebenen Synthese des Prädicates
und Subjectes gelegen sein.
Die unmittelbare Verknüpfung des Subjectes und Prädicates
hat im Falle der ganzen oder theibveisen Identität
beider ihren Grund im Zwange des logischen Denkens, vermöge
dessen Identisches als zusammengehörig gedacht werden
muss; im Falle des Gegebenseins beider durch (äussere oder
innere) Anschauung ihren Grund im Zwange des empirischen
Denkens, vermöge dessen in der Anschauung zusammen Gegebenes
als zusammengehörig verbunden wird. Eine Verbindung,
welche weder in dem ersteren noch in dem letzteren ihren
Grund hätte, müsste entweder gar keinen Grund haben, oder
der Grund derselben müsste in einem sowohl vom Zwange des
logischen wie von jenem des empirischen Denkens verschiedenen
Zwange zu suchen sein. Da nun eine völlig grundlose
Verknüpfung ebenso zufällig als willkürlich wäre, der Charakter
des ethischen Urtheils aber von beiden das Gegentheil, nämlich
Unwillkürlichkeit und Nothwendigkeit sein soll, so bleibt
nur der letztere Ausweg übrig, die Annahme eines sowohl
vom Zwange des logischen wie vom Zwange des empirischen
verschiedenen Zwanges des ethischen Denkens, der darin besteht,
dass bei den ethischen Urtheilen die Verbindung des
Subjectes mit dem Prädicat mit Nothwendigkeit und Unwillkürlichkeit
erfolge, ohne dass diese beiden ganz oder theilweise
identisch und ohne dass deren Synthese durch eine (äussere
oder innere) Anschauung gegeben sei.
Abgesehen von dem Umstande der ganzen oder theibveisen
Identität, sowie abgesehen von der Thatsache der durch Anschauung
gegebenen Synthese des Subjectes und Prädicates,
bleibt für die Zugehörigkeit eines bestimmten Prädicates zu
einem bestimmten Subjecte nur ein möglicher Grund übrig: der
materiale Inhalt des Subjectes selbst. Das Urtheil, in welchem
die Verknüpfung des Prädicates mit dem Subjecte durch den
materialen Inhalt dieses letzteren begründet ist, ist ein synthetisches,
weil das Prädicat mit dem Subjecte weder ganz
noch theilweise identisch, sondern material von diesem geschieden
ist; zugleich aber weder ein (im kantischen Sinn) aposteriorisches,
noch apriorisches synthetisches Urtheil, weil die Verknüpfung
des Prädicates mit dem Subjecte weder durch eine