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Kein iscli.
unser aber, sondern kenne ich im Chamir keinen besonderen
Ausdruck, meist stehen die zu trennenden Begriffe unvermittelt
neben einander, wie: yi zin aiyaü, yi güriyä ieii er ist nicht
mein Bruder, (sondern) mein G-atte. Der hervorzuhebende Begriff
kann durch Deutewörter noch besonders bezeichnet werden,
als: yi zin aiyaü, yi gwriyd-z ien oder yi güriyä ien-iz.
VIII. Die Adverbien.
260) Adverbien der Zeit: nie (Bil. niki) heute, nan (Bil.
nän) jetzt, aün (A. ! ) jetzt, amir (Bil. amari) morgen,
amir-te grä (Bil. amari engrä) übermorgen, azunüä, azun (Bil.
anjdy) gestern, azuh yar gestern Nachts, azunä-te grä vorgestern,
gaü-s einst, ehemals, früher, nun (Bil. naurd) heuer, dieses Jahr,
witrik (Bil. wartik) immer, stets.
261) Adverbien des Ortes: ien-il (Bil. en-il, na-rä) hier,
hieher, ied-il dort, dorthin, ied-rä, ed-rä (Bil. indarä) dort, ugd
(Bil. awä-t) oben, sugd (Bil. suqüä-t) unten u. s. w., vgl. §. 247 ff.
262) Adverbien der Bejahung und Verneinung: yö, yay
(Bil. yawä) ja, dne, dnay ja, recht so, gut, aiyaü, aiyö nein
(= es ist nicht), ernbi (A. X'Jll, ! ) nein, durchaus nicht, ich
will nicht.
IX. Die Interjectionen.
263) Qaaddy, qoddy o! (in der directen Anrede, §. 214)
äy o, ach, ach so (äy duvn aioy-ä o, krank ward er!), wäy
(A. :) o weh! asdy (A. o wie gut, wie schön, hoi!
sld pst! stille! qis (A. :) pst! leise! qasi rasch, schnell! esti
(Saho eski, A. "htl'll. Gf. hVh s) • gefälligst! ich bitte! astün
siehe da!