Die Chamirsprache in Abessinien. I.
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50 akürhefi
60 waltdrnen
70 landariieh
101 lahü 16
102 Iah lind
103 lall Saküd
104 Iah sezd
200 lind Iah
1001 Sv/ lawd
1002 Sv/ lind
2000 lind Sv/
80 sotdrheh
90 saycärheh
100 Iah
300 Saküd Iah
400 sezd Iah
401 sezd lahü 16
500 aküä lall
1000 sv/
10.000 selcd Sv/
100.000 Iah Sv/
1,000.000 selcd Iah Sv/.
237) Die Form lawd eigentlich: Einheit, ist ein merkwürdig
gebildetes Nennwort aus dem Relativ lau (Bil. lau/)
fern, lay (Bil. lärl); auch im Quara: ; eins, Einheit, Bremer,
fern. eine, vor Postpositionen: f\{\: fern. : einen,
eine u. s. w r . Vor Nennwörtern wird lau oder 16 auch lä gebraucht,
lau nin ein Haus u. s. w. Doch habe ich auch lä
alleinstellend in: iejir inlci hi lä, hi lä kerduk jedermann einer
wie der andere stirbt. Wie im Bilin stehen diese Zahlwörter
vor den Substantiven, lind gimldn zivei Kameele, Saküd zinte
drei Brüder, waltd har sechs Sklaven, laren amit zwanzig Jahre
u. s. w.
2) Die Ordnungszahlen.
238) Für erster, erste fand ich stets laü-din fern. Idyzan
im Gebrauch, d. i. die Grundzahl mit dem Demonstrativ
versehen, y’ uqür-tis laüdin Birru yendü, Idy-zan Birrütü yendy
von meinen Kindern heisst der erste (Sohn) Birru und die
erste (Tochter) Birrütü. Die übrigen Ordinalia werden mittelst
Anfügung von -trä an die Cardinaha gebildet, als Kha-trd der
zweite, Saküa-trd der dritte, siza-trd der vierte, alcüa-trd der
fünfte u. s. w., sekd-laüdin der eilfte. Das Sufßx -trä ist wohl
= t-rä wovon t Genetivzeichen und -rä das individuahsirende
Element ist (vgl. §. 173). Im Bilin ist r in ltna-r zweiter, sigüa-r
dritter u. s. w. ebenfalls Genetivelement für lina-r-u/ (vgl. Billnspr.
§. 155, b). Das Feminin im Chamir wird mittelst des
demonstrativen -zan bewerkstelligt; das Schema lautet:
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. CV. Bd. II. Hft. 44