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Rei niscli.
gross; aber y’ ardt San etin iiir dieses mein Angareb da ist klein. 1
Aeusserliche Merkmale des Genus am Nomen, wie solche das
Bilm wenigstens an vielen weiblichen Nennwörtern noch besitzt, 2
kennt das Chamir nur noch im Worte tayir (Bil. t-egr-i) die
Tante väterlicher Seite, Schwester des Vaters, vgl. ayir (Bil.
eger) cTer Vater.
195) Das natürliche Geschlecht an Menschen und Thieren
wird entweder durch verschiedene Ausdrücke, wie: ayir (Bil.
eger) Vater und jenä (Bil. ganä) Mutter, giluicä (Bil. giruwä)
Mann und iiinä, ünä (jt\Bil. oginä) Weib, bira Stier
und luwü Kuh u. s. w., oder bei gleichlautenden Gattungsnamen
durch gewisse Beisätze unterschieden, wie: bdrä Sclave und
Sclavin, letztere auch bar’ ünä; ddbä Taube, dab giluwä Tauber;
caycä Antilope redunca (Amh. 'fl(FC : )> Q a yc’ änä das Weibchen
davon (Amh. <£,4* ■’); gizin (Bil. gidin) Hund, osre gizin (Bil.
gidin-i) Hündin; azo ividil fern. osrB 3 widil Junges von Thieren;
ficerä Ziege, begä Schaf, giruwä Huhn, aber ein ficerä Ziegenbock,
ein begä Schafbock, ein giruwä Hahn u. s. w.
2) Die Zahl.
196) Das Chamir unterscheidet Singular und Plural. Die
ursprüngliche Bildung des letzteren scheint in den Agausprachen
in der Wiedei'holung des Singularstammes bestanden zu haben
(also eigentlich ein Dual), wofür noch zahlreiche Belege in
sämmtlichen Agau-Idiomen vorliegen; so in der Sprache von
Agaumeder: aki der Mensch, plur. ak-aka; yarin der Stein, plur.
yarina-yariha; yüna Weib, plur. yüna-yüna u. s. wd Ebenso im
Dembea: zen Bruder, plur. zene-zen; yir Mensch, plur. yir-yir; kiriha
Stein, plur. kir-kirina, 5 vgl. auch Billnspr. §. 138. Im Chamir
1 nir pron. tert. sing. fern, generis, §. 219. Vgl. Bil. ar durra (raasc. gen.),
aber ar-ü ein einzelnes, kleines Durrakörnchen (gen. femin. Bilintexte
pag. 212, 6), analog dem Ge f ez, cf. Wort, masc. gen., aber
htlx'l: ■■ .‘»■A ein Wort. Auch im Tamaschek wird das Deminutiv
durch die Femininform ausgedrückt, z. B. ayerem Stadt, aber t-ayerem-t
Städtchen. Vgl. auch Amh. : Stadt, aber ^ as Städtchen.
2 Billnspr. §. 131—133.
3 Bil. nan-Tiuy männlich, fern, üsari weiblich, vom Stamm toti ■■ v &*
§. 28, Note 1 und §. 59.
1 Th. Waldmeier, Wörtersammlung, S. 27.
5 J. Halevy, Actes de la soc. philol. III, 165,