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Rein i scli.
189) Die Fragepartikel -md 1 ist die weitaus am Läufigsten
gebrauchte und kann an jedes beliebige Wort im Satze, auf
welches der Nachdruck der Frage gelegt werden soll, angefügt
werden; z. B. Mit, yamrd-t gab arqrauk-md verstehst du die
Agausprache? Gisd 2 äynak-md sind wir denn nicht Landsleute?
Ienil-ma djir werde ich hier bleiben? Daynd ciru-md hast du
gut geschlafen? Säqüetä eqasaü liägir-md ist Soqot.a eine schöne
Stadt? Ni ünät-is-md ist es wahr? Kü zin äyyaü-md ist er denn
nicht dein Bruder? An-md (und am-md) tasun habe ich geschlagen
?
190) Nach und neben -ma am häufigsten im Gebrauche
ist -ä. 3 Es kann an jedes beliebige, besonders zu betonende
Wort im Satze angefügt werden; im Verb wird es, so weit
meine Materialien dies zeigen, nur in den Modis und ausserdem
an das Futurum angesetzt gefunden; z. B. ien iejir-ne aü ien-ä
wer ist dieser Mann (wer — er) ? Ien una-zdn aü nir-d wer
ist diese Frau (diese Frau wer sie)? Ien iefir-ne aü-täy-a wer
sind diese Knaben? Kn zunut aiv-ä wie heisst du? Xamrd-t
hagir aü iokü häbtam-ä wer ist der reichste Mann in Agau?
Aul okuh yind duqal-d-ä wo sind unsere Esel? Kü hinde aül-ä
wo ist dein Haus? Kitt aül güayitir-ä wo wirst du dich ansiedeln?
Kü /uv aül güayitmv-ä wo wird sich dein Sohn niederlassen?
Wakä gimldn zäyrar-ä wie viel Kameele hast du?
Xamrd-t hagir wakä bahrdn zäyaw-ü wie viele Flüsse hat das
Agauland? Kü hin ivuragotä yayaw-ä wie gross ist dein Haus ?
191) Beide genannten Fragepartikeln können auch im
gleichen Satze gebraucht werden; z. B. yi mn-is-md kü hin
yayaw-ä ist dein Haus grösser als meines? ;yamrd-t hagir dbbe
bigiq-mä zäyaw-ä hat das Agauland viele Berge? Küt arqirauk-1
Bil. -mä (Bilinspr. §. 127), Quara -mä.
2 Wörtlich: vom (selben) Dorfe.
3 Es steht wohl im Zusammenhänge mit aü, Bil. aü, Agaum. ay wer?
Saho ay was, aü, ä welcher ? und dem fragenden M'- ■■ im Ge'es, auch
schon in dieser Form im spätem Aegyptiscli in V ■>“" f
wer, welcher? Es entspricht: Ti. Ty. |/’G. -(/■:, Arnli.
P--U,
Hehr, “fl, Ar. (entstanden aus J1.SO ? woraus durch Mouillirung
von l sich die Formen hay, hä, liatl, ho, hü erklären würden); vgl.
§■ 231.