Die Chamirspraclie in Abessinien. T.
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werfen diese Gutturale mit Ausnahme in der prima sing. präs.
und präteriti, in den Haüptzeiten und Modis also ab; vgl. z. B.
ay werden:
Präsens
Sing. 1) äg-äkün
2) d-rauk
f m. dg-ayk
1 f. dg-ac
Plur. 1) ä-nälmn
2) d-rnauk
Perfect
Futur
ag-un a-jir
a-rti d-tir
d-wi d-tü
dg-ic, ac a-ti
ci-nün d-nak
d-rnu u-tendk
a-uii d-htauk, d-tauk.
c) Im Präsens wie im Perfect sollen, wie mir versichert
wurde, von Frauen noch die volleren Formen dg-rauk, ag-rnaukag-rti,
ag-ü, ag-rnu, ag-un gesprochen werden, dagegen auch von
diesen bereits: a-naukün, d-naiik, ferner a-m'm und so auch das
ganze Futur: d-jir u. s. w., wie. bei der jüngeren männlichen
Generation gebildet werden. Ueber die Verba nag geben, und
sag haben, beide ganz gleichmässig construirt, vgl. §. 71. Ein
Analogon zu diesen lautlichen Vorgängen bietet im Bilm das
Verb Säg haben; vgl. Billnspr. §. 75.
d) Das Verb sug (auch süg, sig) trinken, wird folgendermassen
flectirt:
Sing.
Plur.
1)
2)
3)
1)
2)
Präsens
süg-äkün
sü-rduk
fm. süy-äuk
[ f. süy-dc
sil-näkün
süy-fnauk
Perfect
sug-ün
sü-rü
siiy-ii
sü-c
sü-niin
süy-fnu
süy-un
Futur
sil-jir
sü-tir
sü-tü
sü-ti
sü-ndk
sü-tndk
sü-ntauk.
117) Dreiradicalige Verba haben in der Regel in der
ersten Stammsilbe den Vocal i, in der zweiten e, wie: biclel
schädigen, biles ausbohren, fiten versuchen, cibes verstecken,
jimer probiren, mirez vergiften, nifeg geizen, rigef herabfallen,
sigel auf hängen u. s. w. Diese Vocalisation erklärt sich aus
T J A. fl £A:, Ti. fl £-A: u. s. w., wonach dann im Chamir
zufolge §. 15 betontes a zu i und unbetontes a zu e übergeht.
Ueber davon abweichende Vocalisation, wie aden jagen, hofier
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